Veranstaltungen aus dem Landesverband und auf Bundesebene 2022

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Am 14.Mai fand die diesjährige LM Obedience auf der Platzanlage des HSC Hanseat Lübeck statt.
Bei angenehmen Hundesportwetter (15° und trocken) hatten sich 12 Teams zur LM angemeldet.
Als Leistungsrichter begrüßten wir Marco Ladermann vom LV Hamburg.
Als Steward standen den Startern, Manuel Hertz (Klasse1) Daniela Godenrath (Klasse2) und Klaus-Dieter Wilken (Klasse3),zur Seite.

Die Platzierten der Klasse 1:
1. Platz: Astrid Groth mit Wilma (HSC Hanseat Lübeck)
2. Platz: Kay Thöne mit Milou (HSG Süsel)
3. Platz: Brigitte Schult mit Jay (HSC Hanseat Lübeck)
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Die Platzierten der Klasse 3:
1.Platz: Christina Kähler mit Crazy (SGV Heiligenhafen)
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Den Landessiegern und Platzieren Herzlichen Glückwunsch! Ein Dankeschön an den HSC und seinen Helfern.
Meldungen zur BSP bis 29.05.22 an „ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

icon fhZu diesjährigen Bundessiegerprüfung habe ich die Betreuung der Mannschaft des Landesverbandes übernommen. Eine Aufgabe die ich gerne ausgeführt habe. Ich traf in Gelsenkirchen auf eine hochmotivierte Mannschaft mit viel Unterstützung aus den Vereinen. Hierzu erstmal meinen Dank an die mitgereisten Fans.
Für unseren Landesverband gingen Petra Walter, Sabine Weiß, Lara Hötte, Peter Radtke, Max Schulze und Marion Hilse, an den Start. Als zweiter Mannschaftsführer fungierte Jan Baumann.
teamEs war eine gut organisierte Meisterschaft, der Ausrichter stellte ein gute Platzanlage sowie einheitliches Fährtengelände zur Verfügung.
Im Fährtengelände fand man einen trockenen Acker vor, der den einzelnen Hundeführer mit seinem Hund schon viel abverlangte. Gegenstände und Fährtenspuren kaum sichtbar. Und so hat der eine oder andere auch seine Punkte verloren.
Auf der Platzanlage wurden gute Ergebnisse erzielt. Leider hatte eine Teilnehmerin aus dem LV- Pech bei der Vorführung, was dann auch zur Disqualifikation des Temas führte. Schade war das schon. Kopf hoch, Krone richten, weitermachen.
Im Schutzdienst zeigten unsere Hunde eine sehr gute Qualität. Die beiden Helfer zeigten den Hunden deutlich in Ihrer Arbeit die Höhen und Schwächen auf. Insgesamt haben die beiden Helfer einen tollen Job gemacht.

Ich bedanke mich bei allen, die zu diesem harmonischen Wochenende beigetragen haben - nur so macht Hundesport Spaß.

icon ipoaufregend………. interessant………. spannend
Unsere Leistungsrichter waren an diesem Wochenende Hardy Meyer und Volker Sulimma. Die Prüfungsleitung hatte Silke Kowitz, übernommen.
Von den angemeldeten 13 Teams fielen leider 2 Teams wegen Krankheit kurzfristig aus. 
Nach langer Vorbereitung konnten wir dann am Samstag, den 02. April um 7:30 Uhr bei sehr kaltem Wetter, aber strahlendem Sonnenschein beginnen.
In den Vorwegen galt es Orte für die Trails auswählen, Mantrailer 3 Trails von 1000 Metern Länge ausarbeiten und für die LR zu Papier bringen, genügend Versteckperson (VPs) aussuchen, die nachmittags vor des jeweiligen Prüfungstages unter Anleitung der Organisatoren Lisa Tschoepe und Bendix Nicolaisen die Trails legten.
Die Trails sollten mind. 18 Stunden bis zur Absuche liegen, dementsprechend mussten auch die Geruchsgegenstände der VPs für die Hunde eingetütet werden. Zu guter Letzt mussten noch Fahrer, die am jeweiligen Prüfungstag die VPs zu ihrem Auffindungsort fahren mussten, organisiert werden.

Der 1. Vorsitzende des Vereins und Landesvorsitzende, Volker Sulimma begrüßte alle Anwesenden ganz herzlich freute sich, dass beim GSV Friedrichsort im DVG Landesverband Schleswig-Holstein, die allererste Landesmeisterschaft im Mantrailing durchgeführt wird. Vor ein paar Jahren hätte niemand daran gedacht, dass jemals in dieser Sparte eine Landesmeisterschaft stattfinden könnte. Er wünschte allen Prüflingen viel Glück und ein erfolgreiches Wochenende.

Nach dem Frühstücksbuffet wurde die Startreihenfolge ausgelost und bei den Hunden wurde die Identität und die Unbefangenheit überprüft – die Nervosität der Hundeführer stieg jetzt sichtlich an. Dann ging es für die zwei Vormittagsgruppen in verschiedene Kieler Ortsteile zum Trailen. Nach dem Mittagessen ging es dann für die beiden Nachmittagsgruppen los. Wer jetzt glaubt Trailen wäre einfach, der irrt gewaltig, denn einige Ablenkungen kann man einfach nicht trainieren und wenn nach 18 Stunden Liegezeit an einer viel befahrenen Kreuzung der Individualgeruch der VP in alle Himmelsrichtungen geweht wird, stößt so mancher Hund an seine Grenzen.
So geschah es auch am Samstag, insgesamt gab es drei Trail Abbrüche, die Hunde hatten einfach den Trail verloren, bzw. fühlten sich auf dem verkehrten Weg sehr sicher – hier ist dann bei der MT3 nach 150 Metern Schluss – Abbruch!

So manche Schwierigkeit muss gemeistert werden. Nicht nur der Straßenverkehr ist herausfordernd, die Fußgängerwege werden ja auch von allen möglichen Menschen benutzt und plötzlich spielen hinter einem Zaun kreischende Kinder Fußball – hier würde der Hund bestimmt gerne mitmachen. Auf der Wiese nebenan springen plötzlich erschreckt die Kaninchen hoch, als sie den Hund sehen, und rennen davon. Plötzlich rauscht ein Skateboardfahrer vorbei. Dann die üblichen Begegnungen mit freilaufenden und pöbelnden Hunden, kleinen Kindern, die nur mal den süßen Hund streicheln wollen, aber auch Menschen die Angst vor Hunden haben – es heißt Rücksicht nehmen – eben alltägliches.

Gegen 15 Uhr waren dann auch die letzten Trails abgesucht und es ging zurück ins Vereinsheim, wo Kuchenbuffet und der Kaffee warteten.
Für die Prüflinge war der erste Prüfungstag beendet und das Orga-Team konnte mit den VPs die Trails für den nächsten Prüfungstag legen.

Der 2.Prüfungstag verlief analog zum Samstag, nur die Sonne verzog sich immer mal wieder und es kamen dunkle Wolken auf, aus denen es mal mehr und mal weniger regnete. Nach der Auslosung ging es los, in anderes Prüfungsgelände – was wohl heute wieder für Überraschungen auf die Trailer zukommen?
Interessant war es mittags sich mit den zurückgekehrten Hundeführern zu unterhalten, die ihre Leistung und die vergebenen Punkte realistisch einschätzten.
Gegen 15 Uhr waren dann auch die letzten Sportler aus dem Prüfungsgelände zurück.
Es gab glückliche und betrübte Gesichter, es war auch am Sonntag, vom Vorzüglich bis zum Abbruch des Trails, wieder alles dabei.

Nicht alltäglich war an diesem Wochenende, dass eine VP – die vor einem Altenheim auf einer Bank saß – ständig von Spaziergängern und sogar von Heimbewohnern gefragt wurde, ob sie Hilfe braucht.
Es gibt sie noch, die aufmerksamen Mitmenschen.

Pünktlich, kurz vor 16 Uhr, konnten wir mit der Siegerehrung beginnen. Hierzu hatten wir den Spielmannszug NDTSV Holsatia – Kiel angeheuert. Der Spielmannszug vorweg marschierten Funktionäre, Starter, VPs und alle Helfer auf den Platz – es sah einfach nur großartig aus und die Zuschauer auf der Terrasse klatschen im Takt zur Musik.
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1. Platz Anke Schröder 
GSV Friedrichsort mit Balu Mix Rüde
98-96 gesamt 194 - vorzüglich

2. Platz Thomas Ageley
HSV Schleswig mit Heimdall Min. Amer. Shephard Rüde
88-95 gesamt 180 - sehr gut

3. Platz Linda Fölsch
GSV Friedrichsort mit Alvaro Rottweiler Rüde
80-93 gesamt 173 - gut

Mein Fazit: es war ein rundum gelungenes Wochenende! Alles lief reibungslos wie am Schnürchen, der GSV Friedrichsort e.V. hat vorzüglich für das leibliche Wohl gesorgt und die positiven Rückmeldungen der Starter und Gäste bestätigten meinen Eindruck.

Der Mantrailing Sport boomt, bekommt immer mehr Zulauf. Dass es so ist, ist kein Zufall, denn der Sport ist dem Hund auf die Nase zugeschnitten. Wir freuen uns schon auf die Landesmeisterschaft 2023 – vielleicht in einem anderen Verein in Schleswig-Holstein.

pdf button Ergebnisse

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Seit mehr als zwei Jahren fieberten wir auf dieses Ereignis hin, das vorher immer wieder der Pandemie zum Opfer gefallen war...
Aber jetzt standen die Zeichen wenigstens etwas besser und wir hatten inzwischen platte Daumen vom ganzen Drücken. Anscheinend hat es geholfen. Und auch unsere Teller scheinen wir ausreichend aufgegessen zu haben, wie Martin Schlockermann zur Eröffnung der Veranstaltung bei herrlichem Sonnenschein feststellte. Nach dem beständigen Regen und dem einheitlichen Grau der vergangenen Monate fühlte sich dieses Wetter fast schon surreal an. Es hielt jedoch das ganze Wochenende und sorgte für etwas Farbe in den blassen Wintergesichtern.

Aus dem Landesverband hatten es acht Teams geschafft, sich zu qualifizieren. Samy und Wanda mussten ihren Startplatz jedoch leider erkältungsbedingt sausen lassen. So reisten sieben Teams und einige Supporter*innen aus dem Norden nach Quakenbrück: Lars Kramer mit Yuma & Beverly, Jens Peters & Abby, Janika Bergmann & Theo, Andrea Schwarck & Eywa, Nadja Rupprecht & Rocky, Frank Förster & Katla sowie Torsten Stein & Hope.

Für die Gefährte ging es Samstag zwei Mal über eine Strecke von zwei Kilometern an den Start. Siegerehrung GefaehrtIn beiden Starts galt es, die abgesteckte Strecke auf der Pferderennbahn schnellstmöglich zu überwinden. Hier zeigte sich, welche Hunde wirklich gut trainiert waren. Ein so breiter Trail, der zwischendrin am Zuschauerbereich entlangführte und teilweise zweispurig war, stellte viele Hunde vor eine Herausforderung! Nicht jedoch unsere Nordlichter auf und vor dem Scooter: Lars & Yuma legten die erste Runde in 05:31 Minuten zurück und verbesserten sich noch im zweiten Durchgang, bei dem sie nach 05:26 Minuten ins Ziel gelangten. Damit hatten sie sich den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erarbeitet! Auch Jens & Abby absolvierten die erste Runde in einer Zeit von 06:09 Minuten und in der zweiten Runde konnten sie dieses Ergebnis sogar noch deutlich unterbieten und fuhren nach 05:47 Minuten glücklich und zufrieden ins Ziel. Sie wurden Dritte in ihrer Altersklasse. Mit den Bikejöring-Teams stiegen die Geschwindigkeiten nochmal an und es war für die Zuschauer eine reine Freude, diesem Spektakel über die gesamte Strecke beiwohnen zu können. Hier vertrat uns noch einmal Lars, diesmal mit seiner Beverly. Sie legten den ersten Lauf in einer Zeit von 06:11 Minuten zurück. Beim zweiten Lauf kannte Beverly die Strecke und arbeitete sicherer. Das Ergebnis war eine Verbesserung der Zeit auf 05:21 Minuten und damit den sechsten Platz.

Am Sonntag waren dann die Läufer*innen an der Reihe. Siegerehrung CanicrossZuerst gingen Nadja & Rocky an den Start. Es galt, eine Strecke von 3,4 Kilometern zu bewältigen, die aus der Trabrennbahn in den Wald führte. Auch diese Strecke war nicht anspruchslos: Geziert von einer schmalen Brücke mit Gegenverkehr und verschiedenen schwer einzusehenden Abbiegungen führte sie wieder auf die Bahn und endete im Zuschauerbereich mit dem Ziel. Nadja rannte schnell und Rocky hielt bis zum Ende durch. Sie kamen nach einer Zeit von 12:47 Minuten gut gelaunt ins Ziel. Auch den zweiten Lauf über 2 Kilometer am Nachmittag genossen die beiden sichtlich. Die Strecke war nun identisch zu der Strecke der Gefährte am Vortag. Anders war jedoch, dass es sich nun um einen Jagdstart handelte. Die meisten der anwesenden Teams werden so einen Start wahrscheinlich noch nie oder zumindest nicht oft vorher erlebt haben. Nadja und Rocky brachte das nicht aus der Ruhe. Konzentriert liefen sie den Trail in 06:52 Minuten ab und ließen sich auch durch die starke Ablenkung nicht beirren. Die beiden Läufe brachten das Team in einer starken Startergruppe auf den siebten Platz.

Andrea & Eywa machten einen sehr guten Job und konnten im ersten Lauf abrufen, was sie trainiert hatten. Mit einer Zeit von 12:52 Minuten hatten sie ihre zweite Vorstarterin fast eingeholt. Der kleine Border zeigte, dass Großes in ihm steckte und ließ Andrea über den Trail fliegen. Der Jagdstart machte den beiden jedoch zu schaffen. Die bellende und aufgeregt Hundemenge ließ keinen sauberen Start zu. Dennoch bezwangen sie die Strecke gemeinsam erfolgreich und wurden nach weiteren 07:01 Minuten mit einem tollen siebten Platz belohnt.

Janika & Theo hatten bei beiden Läufen zu kämpfen. So wirkte Theo doch beeindruckt und verunsichert von der ganzen Umgebung und Janika brauchte lange, um ihn zum Ziehen zu überreden. Sie blieb jedoch dran und gab nicht auf. Sie legten den ersten Lauf in einer Zeit von 16:21 Minuten und den zweiten Lauf in einer Zeit von 08:52 Minuten zurück und zeigten jeweils die schönsten Zieleinläufe, die man sich vorstellen kann. Das Rufen im Zielbereich führte dazu, dass er am Ende (gerade rechtzeitig vor den Zuschauern) richtig Gas gab. Und Janika hatte noch genug Energie in den Beinen, um dynamisch und erleichtert lächelnd ins Ziel zu sprinten. Diesen Auftritt müsst ihr auf jeden Fall beibehalten!

Frank und Katla waren als Zweite in ihrer Altersklasse qualifiziert. Fokussiert jagten sie über den Trail und kamen nur drei Sekunden langsamer als das erstplatzierte Team ins Ziel, nach 11:23 Minuten. Katla hatte wirklich alles gegeben, er wollte nur noch liegen, nicht mehr gehen. Die drei Stunden Regeneration genügten jedoch, um nach der Pause wieder an den Start zu gehen. Das bedeutete nun, dass die beiden das erstplatzierte Team mit einem Abstand von drei Sekunden jagen würden. Was für ein Krimi! Wahrscheinlich mehr für die Zuschauer am Rand als für das Team selbst, denn Frank und Katla sahen aus, als hätten sie das schon unendlich oft gemacht. Sie schafften es, an dem vorlaufenden Team dranzubleiben und liefen nach 06:05 Minuten als Vizebundessieger im CaniCross ins Ziel.

Als letztes Team gingen Torsten & Hope an den Start. Die zwei waren die Neulinge am nordischen CaniCross-Firmament und gingen direkt als Viertplatzierte an den Start. Sie liefen souverän und sicher, konnten sich sehr gut behaupten in dem starken Starterfeld. Auch nach dem ersten Lauf, den sie in 12:17 Minuten zurücklegten, hielten sie diese Platzierung. Dann stand der Jagdstart an und auch diesen meisterten die beiden ohne Probleme. Die junge Hündin zog Torsten selbstverständlich und ruhig durch die tobende Hundemenge. Am Ende blieb es mit 06:57 Minuten der vierte Platz, auf den die beiden wirklich stolz sein können.

Vielen Dank an den ausrichtenden Verein HSV Quakenbrück für diese rundum gelungene Veranstaltung!

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