Satzung des LV Schleswig-Holstein

Geschäftsordnung des LV Schleswig-Holstein

Versammlungsordnung des LV Schleswig-Holstein

Ehrenratsordnung des LV Schleswig-Holstein

Kostenordnung des LV Schleswig-Holstein
 
Anlagen zur Satzung:

Anlage I: LV-Gebrauchshundmeisterschaft

Anlage II: LV-Fährtenhundmeisterschaft

Anlage III: LV-Turnierhundsportveranstaltung

Anlage IV: LV-Jugendpokal

Anlage V: Norddeutsche Mannschafts-Meisterschaft VPG/IPO

Anlage VI: LV-Pokalkampf

Anlage VII: LV Agilitymeisterschaft

Anlage VIII: LV Obediencemeisterschaft

Anlage IX: THS Länderwettkampf


Satzung

zum Inhalt "Satzung"

§ 1 Name

Der Verband führt den Namen "Landesverband Schleswig-Holstein im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG)" Sportverband für das Polizei- und Schutzhundwesen e.V.

Gegründet: 19. März 1948

§ 2 Sitz und Gerichtsstand

Der Landesverband hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt Kiel. Der Gerichtsstand ist das Amtsgericht Kiel.

§ 3 Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle ist am Wohnort des jeweiligen Geschäftsführers / der jeweiligen Geschäftsführerin Landesverbandes.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Zweck

Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". Zweck des Verbandes ist die Förderung des Hundesports. Der Verband bezweckt weiterhin den Zusammenschluß von Hundefreunden zur Förderung des Deutschen Polizei- und Schutzhundwesens sowie die Ausbildung von Hunden soweit diese sich nach den vom DVG herausgegebenen Richtlinien für die Ausbildung eignen. Der Verband ist politisch und konfessionell neutral und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Darüber hinaus fördert er die Bestrebung des Tierschutzes und des Deutschen Sportbundes.

§ 6 Aufgaben

Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Es dürfen keine Personen/Vereine durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind begünstigt werden.

Mittel für die Erreichung des Verbandszweckes ist

der Zusammenschluß aller Mitgliedsvereine (MV) des DVG im Lande Schleswig-Holstein.

Erfahrungen aller MV in Frage der Haltung, Pflege und Ausbildung von Hunden untereinander auszutauschen.

§ 7 Einzelaufgaben

Zu den besonderen Aufgaben des Verbandes zählen:

  • Mitwirkung bei der Verbreitung einheitlicher Richtlinien für den Hundesport
  • Aus- und Fortbildung seiner Mitglieder
  • Pflege der sportlichen Körperertüchtigung des Menschen sowie der Förderung des Sports mit dem Hund
  • durch den Aufbau und die Unterhaltung von Funktionen und Organisationseinheiten nach den Hauptzielen der sportlichen Betätigung des Menschen und der Leistungssteigerung der Hundeausbildung zu fördern
  • Vorbereitung und Durchführung von sportlichen Wettkämpfen
  • Die Werbung für Ziele des Verbandes durch Wort, Schrift und Bild
  • Förderung der hundesporttreibenden Jugend
  • Die Durchführung als Veranstalter von beschlossenen Landesverbandsveranstaltungen
  • Die Wahrung und Vertretung der Interessen und Rechte seiner Mitgliedsvereine gegenüber dem Hauptverband, insbesondere zur Inanspruchnahme der Verbandseinrichtungen und zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften des dhv.

§ 8 Erwerb der Zugehörigkeit

Dem Landesverband angehören kann jeder Hundesportverein, der nach Aufnahme durch den DVG dem Landesverband zugewiesen wird. Die Zuweisung eines Vereines kann jederzeit erfolgen. Mit der Zuweisung erkennen die Vereine die Satzung des Landesverbandes und des DVG als verbindlich an. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium des DVG nach Anhörung des Landesverbandes. Der Landesverband beachtet folgende Punkte :Bekanntgabe der Bewerbung im Rundschreiben des Landesverbandes mit Hinweis von Einspruchsmöglichkeiten.

  • Bei Einspruch eines Mitgliedvereins ist dieser schriftlich einzureichen. Der Einspruch ist auf einer Landesverbandsvorstandssitzung als Tagesordnungspunkt zu behandeln
  • Der Beschluß des Landesverbandes ist dem Verein, der den Einspruch gegen die Aufnahme eingelegt hat, schriftlich mitzuteilen

§ 9 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht die sich aus der Satzung ergebenen Aufgaben des Landesverbandes in Anspruch zu nehmen und an allen Veranstaltungen des Landesverbandes teilzunehmen. Dieses Recht ruht, solange sich ein Mitgliedsverein mit seinen Beiträgen im Rückstand befindet (§ 22 der Satzung).

§ 10 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben die Pflicht

  • die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung einschl. der Satzung und Beschlüsse des DVG zu befolgen
  • ihre Beitragspflichten pünktlich zu erfüllen
  • die politische und konfessionelle Neutralität des Verbandes zu achten

§ 11 Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

  • durch Auflösung (§27 der LV-Satzung)
  • durch Austritt aus dem DVG (§ 13 der DVG-Satzung)
  • durch Ausschluß aus dem DVG (§15 der DVG-Satzung)
  • wegen Nichterfüllung der Beitragspflicht (§§ 10, 22 der LV-Satzung; § 30 der DVG-Satzung)

§ 12 Folgen bei Verlust der Mitgliedschaft

Der Verlust der Mitgliedschaft zieht den Verlust der Ansprüche an sämtlichen Einrichtungen und Vermögen des Landesverbandes nach sich.

§ 13 Jahreshauptversammlung

Zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres ist vom 1. Vorsitzenden eine Jahreshauptversammlung mit einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen. Die Tagesordnung muß enthalten:

  • Genehmigung der letzten Niederschrift
  • Jahresberichte des Vorstandes
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl eines Kassenprüfers und fällige Neuwahlen des Vorstandes gern. §§ 20, 21
  • Festsetzung des Jahresbeitrages
  • Vergabe von Landesveranstaltungen
  • Terminfestlegung der JHV für das folgende Jahr
  • Verschiedenes

Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen in schriftlicher Form an den Geschäftsführer mit einer Frist von 4 Wochen vor dem Termin der JHV eingereicht werden. Die Anträge sind den Mitgliedern mit der Einladung zuzusenden.

Dringlichkeitsanträge regelt die Versammlungsordnung.

§ 14 Mitgliederversammlung

Die Versammlung setzt sich aus den Delegierten der Mitgliedsvereine und dem Landesverbandsvorstand zusammen. Ausführungsbestimmungen regelt die Versammlungsordnung, welche die Mitgliederversammlung beschließt. Bei Bedarf ist eine Mitgliederversammlung vom Landesverbandsvorstand mit einer Frist von 4 Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen, wenn

  • der Vorstand diese Einberufung für erforderlich hält
  • mindestens 5 Mitgliedsvereine die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe fordern

§ 15 Stimmrecht

In der Jahreshauptversammlung ist jedes Vorstandsmitglied des Landesverbandes mit einer Stimme stimmberechtigt.

Mitgliedsvereine erhalten je angefangene 25 Einzelmitglieder je 1 Stimme. Das Stimmrecht kann nur von dem MV-Vorsitzenden oder einem von ihm bevollmächtigten Vertreter seines Vereins ausgeübt werden.

Der Ehrenvorsitzende des Landesverbandes ist mit 1 Stimme stimmberechtigt.

Bei Personenwahlen wird auf Antrag geheim mittels Stimmzettel abgestimmt. Die geheime Abstimmung muß dann durchgängig bei allen Personenwahlen durchgeführt werden.

Alle Sachabstimmungen und Abstimmungen zur Geschäftsordnung erfolgen offen mit Handzeichen und einfacher Stimmenmehrheit. Es kann auch geheime Wahl beantragt werden.

§ 16 Leitung

Die Leitung der Versammlung hat der 1. Vorsitzende des Landesverbandes, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollte auch dieser verhindert sein übernimmt der Geschäftsführer und nach diesem der Kassenwart die Versammlungsleitung.

§ 17 Beschlußfähigkeit

Die Versammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitgliedsvereine beschlußfähig, wenn die Versammlung ordnungsgemäß einberufen wurde.

Die Versammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.

Stimmengleichheit gilt als abgelehnt.

§ 18 Organe

Die Organe des Landesverbandes sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • der Ehrenrat

§ 19 Vorstand des Landesverbandes

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB (geschäftsführender Vorstand) ist der/die

  • 1. Vorsitzende
  • 2. Vorsitzende
  • Geschäftsführer/in
  • Kassenwart / Kassenwartin

Je 2 von Ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Der geschäftsführende Vorstand nimmt sämtliche bei dem Verband anfallende Geschäfte und Aufgaben wahr. Er ist für die ordnungsgemäße Geschäftsführung verantwortlich. Dabei hat er die im Sinne des § 5 der Satzung gesetzten Zwecke zu beachten. Seine Vertretung erstreckt sich nicht auf hiermit unvereinbare Geschäfte.

Der gesamte Vorstand besteht aus:

  • dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB
  • Schriftführer/Schriftführerin (SF)
  • Leistungsrichter-Obmann/-Obfrau (LRO)
  • Obmann/Obfrau für Gebrauchshundsport (OfG)
  • Obmann/Obfrau für Turnierhundsport (OfT)
  • Obmann/Obfrau für Agilitysport (OfA)
  • Obmann/Obfrau für Obedience (OfO)
  • Obmann/Obfrau für Jugend (OfJ)
  • Obmann/Obfrau für Rally-Obedience (OfR)
  • Obmann/Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit (OfÖ)

§ 19a Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzende/der, Förderer/in des Hundesportes
Verdienstvolle Mitglieder eines Mitgliedsvereins, ehemalige Landesvorsitzende, Förderer des Hundesportes und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens können zum Förderer / zur Förderin des Hundesportes im Landesverband Schleswig-Holstein ernannt werden.
Dieses wird auf der JHV mit einfacher Mehrheit beschlossen.

§ 20 Wahl des Vorstandes und Amtsdauer

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl unter den Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereint haben, Bei nochmaliger Stimmengleichheit entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes im Laufe des Geschäftsjahres aus, so ist auf der nächsten JHV für den Rest der Wahlperiode des Ausgeschiedenen eine Ersatzwahl vorzunehmen. Bis dahin wird ein anderes Landesverbandsvorstandsmitglied mit der Aufgabenwahrnehmung beauftragt (siehe § 14 Geschäftsordnung).

In diesem Falle der Doppelfunktion des Vorstandsmitgliedes behält das Vorstandsmitglied bei Abstimmung jedoch nur eine Stimme. Gewählte Doppelfunktionen sind nicht zulässig.

Gewählt werden in den Jahren mit ungerader Jahreszahl:

  • 1. Vorsitzende(r)
  • Geschäftsführer/in
  • Schriftführer/Schriftführerin (SF)
  • Leistungsrichter-Obmann/-Obfrau (LRO)
  • Obmann/Obfrau für Turnierhundsport (OfT)
  • Obmann/Obfrau für Obedience (OfO)
  • Obmann/Obfrau für Rally-Obedience (OfR)

In den Jahren mit gerader Jahreszahl

  • 2. Vorsitzende(r)
  • Kassenwart/Kassenwartin (KW)
  • Obmann/Obfrau für Gebrauchshundsport (OfG)
  • Obmann/Obfrau für Agilitysport (OfA)
  • Obmann/Obfrau für Jugend (OfJ)
  • Obmann/Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit (OfÖ)

Gewählt werden kann, wer bei der Versammlung anwesend ist. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn eine zur Wahl vorgeschlagene Person verhindert ist, aber die Annahme der Wahl schriftlich vor Beginn der Versammlung beim Vorstand hinterlegt hat.

§ 21 Kassenprüfer

Zur Überwachung der Kassengeschäfte wählt die Jahreshauptversammlung 2 Kassenprüfer, von denen jährlich einer ausscheidet. Eine Wiederwahl ist erst nach 2 Geschäftsjahren möglich.

Zusätzlich ist für 2 Jahre ein Ersatzkassenprüfer zu wählen.

LV-Vorstandsmitglieder dürfen nicht gewählt werden.

Den Kassenprüfern obliegt die Kontrolle der finanziellen Angelegenheiten des Verbandes. Sie haben zum Ende des Geschäftsjahres eine Kassenprüfung vorzunehmen. Sie sind weiterhin verpflichtet, auf der JHV einen mündlichen Bericht abzugeben.

§ 22 Beiträge

Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag, der von der Versammlung im laufenden Geschäftsjahr für das folgende Jahr festgelegt wird.

Der Mitgliedsbeitrag einschl. der Landesverbandsabgabe wird gem. Beschluß der DVG-Mitgliederversammlung vom Vereinskonto lt. Einzugsermächtigung eingezogen.

Mitgliedsvereine, die mit den Beiträgen im Rückstand sind, haben bis zur Beitragszahlung kein Anrecht auf Fristschutzgenehmigung und Gestellung von Leistungsrichtern.

§ 23 Ordnungen

Zur Regelung der Aufgaben des Gesamtvorstandes werden für die einzelnen Organe oder Teilbereiche Ordnungen durch Mitgliederversammlung beschlossen.

Das Recht auf Beschluß und Änderung der Ordnung steht nur der Mitgliederversammlung zu.

Die Mitgliederversammlung kann Ordnungen mit einer einfachen Stimmenmehrheit beschließen, sofern sie nicht im Widerspruch zu den DVG-Ordnungen stehen. Sie kann die Ordnung des DVG aber auch übernehmen.

Die Bestimmungen der Ordnung sind unmittelbar geltendes Satzungsrecht.

§ 24 Ehrenrat, Ordnungsmaßnahmen und -verfahren

Die Mitgliederversammlung des Verbandes wählt jeweils auf 3 Jahre einen Ehrenrat. Der Ehrenrat setzt sich aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern zusammen. Die entsprechende Anzahl von Stellvertretern ist zu wählen.

Die Mitglieder wählen ihren Vorsitzenden selbst.

Mitglieder des Landesverbandsvorstandes können nicht in den Ehrenrat gewählt werden.

Der Ehrenrat hat die Aufgabe, auf Antrag Unstimmigkeiten zwischen Landesverbandsvorstandsmitgliedern untereinander, dem Landesverbandsvorstand und den Mitgliedsvereinen oder zwischen den Mitgliedsvereinen untereinander gemäß Ehrenratsordnung zu klären und zu schlichten.

Gegen Mitgliedsvereine, deren Einzelmitglieder und LV-Organe können wegen verbandsschädigenden Verhaltens, grober Verstöße gegen die Satzung und grober Verstöße gegen die Ausbildungsregeln und unsportlichen Verhaltens folgende Ordnungsmaßregeln verhängt werden:

  • Verwarnung
  • Verweis
  • Veranstaltungssperre
  • Ausschluß auf Zeit oder Dauer

Die Maßregeln gegen Vereinsmitglieder und LV-Organe werden vom LV-Ehrenrat auf Antrag des Landesverbandsvorstandes beschlossen und durch den LV-Vorstand vollzogen.

Die Maßregel "Ausschluß auf Zeit oder Dauer" gegen Mitgliedsvereine wird vom LV-Vorstand beim DVG-Präsidium beantragt und vom DVG-Ehrenrat auf Antrag des DVG-Präsidiums ausgesprochen.

Gehört ein Ehrenratsmitglied einem an der Unstimmigkeit beteiligten Mitgliedsverein an, so tritt bei der Behandlung dieser Angelegenheit ein Stellvertreter ein.

Bevor ein Organ in der Streitsache den ordentlichen Gerichtsweg beschreitet, muß vorher der Ehrenrat zur Schlichtung angerufen werden.

Für alle Beteiligten gelten die Regeln der Ordnung des Ehrenrates.

Die Ehrenratsordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie ist Bestandteil dieser Satzung.

§ 25 Vermögen

Dieser § wird durch die JHV vom 03.02.2002 gestrichen

§ 26 Satzungsänderung

Eine Änderung dieser Satzung ist nur möglich, wenn sie die Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit beschließt.

§ 27 Auflösung des Verbandes

Die Auflösung des Verbandes kann nur auf einer besonders dazu einberufenen Versammlung beschlossen werden. Die Versammlung bedarf der schriftlichen Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von 4 Wochen vorher.

Die Auflösung kann nur mit 3/4-Stimmenmehrheit aller Mitglieder beschlossen werden.

Bei Beschlußunfähigkeit wird eine neue Versammlung mit einer Frist von 4 Wochen einberufen. Hierbei zählt dann 3/4-Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende sind gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren des Verbandes. Sie haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und Sachwerte zu verkaufen.

Bei Auflösung des Verbandes oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Verbandes, soweit es die eingezahlten Kapitaleinlagen der Mitglieder und den gemeinen Sachwert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an das Deutsche Rote Kreuz zwecks Verwendung für die Ausbildung von Rettungs-, Lawinen- und Spürhunden.

[ Beschlossen auf der Delegiertentagung am 05.02.2017 in Neumünster]

 


Geschäftsordnung

zum Inhalt "Satzung"

1. Der / die 1. Vorsitzende

Der/die 1. Vorsitzende führt den Verband. Die Vertretung ist durch den § 16 in der Satzung geregelt.

Diese Vollmacht erstreckt sich auch auf die Vertretung des Verbandes in Rechtsstreitigkeiten. Die Hauptaufgaben bestehen in der Verwirklichung der Ziele des Verbandes und in der Feststellung und Überwachung ihrer Durchführung. Von ihm/ihr ist die Arbeit der Vorstandsmitglieder in wesentlichen Bereichen zu koordinieren. Die Aktenhaltung erfolgt in der Geschäftsstelle. Er/sie ist zur unverzüglichen Unterrichtung in allen wichtigen Angelegenheiten gegenüber den Vereinen verpflichtet.

Der Vorstand tagt nach Bedarf. Über jede Sitzung ist vom Protokollführer eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Der Vorstand koordiniert seine Arbeit eigenverantwortlich. Dem/der 1. Vorsitzenden steht hier ein Weisungsrecht zu. Redaktionelle Veränderungen in den Satzungen und Ordnungen, die aufgrund von Veränderungen von Regelungen im Dachverband, durch Änderungen von Gesetzen oder der Rechtslage als solcher etc. notwendig werden, obliegen dem Vorstand.

Die Vereine werden in den Rundschreiben des/der 1. Vorsitzenden darüber unterrichtet.

Der/die 1. Vorsitzende hat die Durchführung folgender Aufgaben zu überwachen:

  • die ordnungsgemäße Geschäfts- und Kassenführung
  • die Herausgabe von Rundschreiben und Informationen an die Vereine
  • die Erstellung der Jahresabschlüsse und Vorbereitung der Kassenprüfung
  • die Koordinierung der Landesverbandsveranstaltungen

2. Der / die 2. Vorsitzende

Der / die 2. Vorsitzende übernimmt:

  • die Vertretung des / der 1. Vorsitzenden bei seiner / ihrer Verhinderung
  • die Erledigung besonderer Aufgaben, die ihm / ihr übertragen werden

3. Der / die Geschäftsführer/in

Der/die Geschäftsführer/in führt die laufenden Geschäfte des LV einschließlich Schriftverkehr, soweit diese nicht durch diese Geschäftsordnung anderen Funktionsträgern zugewiesen sind, nach vorheriger Abstimmung mit dem/der 1. Vorsitzenden des LV.

Dem/der Geschäftsführer/in obliegt die organisatorische Vorbereitung der Jahreshauptversammlung / außerordentliche Mitgliederversammlung in Absprache mit dem /der 1. Vorsitzenden des LV.

Er/sie ist für die laufende Ergänzung der LV-Chronik zuständig und hält die Listen des LV auf aktuellem Stand (Mitgliederverzeichnis, Geburtstagsliste etc.)

Er/sie kontrolliert die Liste der Ehrenauszeichnungen für Vorsitzende der Mitgliedsvereine, bzw. Mitglieder des LV-Vorstandes und unterbreitet dem/der 1. Vorsitzenden des LV anstehende Auszeichnungen.

4. Kassenwart / Kassenwartin

Dem Kassenwart / der Kasserwartin obliegt

  • die ordnungsgemäße Kassenführung und Abrechnung.
  • die Erstellung und Vorlage eines Kassenberichtes mit Gewinn- und Verlustrechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres zur Jahreshauptversammlung

5. Schriftführer / Schriftführerin

Dem Schriftführer / der Schriftführerin obliegt

  • die Protokollführung bei der Jahreshauptversammlung / Mitgliederversammlung
  • die Durchführung sonstiger schriftlichen Arbeiten in Abstimmung mit anderen Vorstandsmitgliedern

6. Leistungsrichterobmann / -obfrau

Dem Leistungsrichterobmann / der -obfrau des Verbandes obliegt

  • die Erledigung aller Angelegenheiten, die die Tätigkeit der Leistungsrichter betreffen, sowie weitere Aufgaben, die sich aus den Beschlüssen und der Leistungsrichterordnung des dhv ergeben.
  • die Zusammenarbeit mit dem Obmann / -frau für Gebrauchshundsport
  • die einheitliche Schulung und Überwachung der Leistungsrichter des Landesverbandes nach Maßgabe des dhv
  • die unverzügliche Bekanntgabe von Beschlüssen aus der DVG-Sportkommissionssitzung
  • Im Rahmen dieser Aufgaben ist er / sie das Verbindungsglied zum DVG

Die Vertretung des / der LRO im Falle einer Verhinderung wird vom dienstältesten Leistungsrichter wahrgenommen

7. Obmann / -frau für Gebrauchshundhundsport

Die Aufgaben sind:

  • Schulungsaufgaben in Verbindung mit dem Gebrauchshundsport
  • Unverzügliche Herausgabe von Informations- und Schulungsmaterial des Verbandes an die Ausbildungswarte in den Mitgliedsvereinen
  • Verbindungsglied zum DVG zum entsprechenden Fachbereich
  • Anleitung und Unterstützung der Ausbildungswarte in den MV
  • Überwachung der Ausbildung von Schutzdiensthelfern nach Maßgabe der DVG - Richtlinien
  • Die Teilnahme an Tagungen des DVG-Sportausschusses

8. Obmann / -frau für Jugend

Die Aufgaben sind:

  • Bearbeitung aller Angelegenheiten, die Jugendfragen betreffen
  • Anleitung und Schulung der Jugendwarte in den Mitgliedsvereinen
  • Aufrechterhaltung der Verbindung zum DVG und des hier erforderlichen Schriftverkehrs
  • Teilnahme an Tagungen des DVG
  • Unterstützung der Jugendveranstaltungen in den MV, sowie Prüfungsleiter bei Verbands-Jugendveranstaltungen
  • Bemühung um Verbindung zu anderen Jugendverbänden außerhalb des Hundesports
  • Beratung des Vorstandes in Jugendfragen

9. Obmann / -frau für Turnierhundsport

Die Aufgaben sind:

  • Schulungsaufgaben in Verbindung mit dem Turnierhundsport
  • Unverzügliche Herausgabe von Informationen und Schulungsmaterial des Verbandes an die Turnierhundsportbewerter, die THS Sportler und an die MV
  • Verbindungsglied zum DVG zum entsprechenden Fachbereich
  • Anleitung und Unterstützung der Turnierhundsportbeauftragten in den MV
  • Überwachung und Ausbildung von Turnierhundsportbewertern nach Maßgabe der DVG-Richtlinien
  • Die Teilnahme an den Tagungen des DVG

10. Obmann / -frau für Agilitysport

Die Aufgaben sind:

  • Schulungsaufgaben in Verbindung mit dem Agilitysport und seinen artverwandten Sparten (Flyball pp.)
  • Unverzügliche Herausgabe von Informationen und Schulungsmaterial des Verbandes an die Agilitybewerter und -sportler und an die MV
  • Verbindungsglied zum entsprechenden DVG-Fachbereich
  • Anleitung und Unterstützung der Agilitysportbeauftragten in den MV
  • Die Teilnahme an den Tagungen des DVG

11. Obmann / -frau für Obedience

Die Aufgaben sind:

  • Schulungsaufgaben in Verbindung mit dem Obediencesport
  • Unverzügliche Herausgabe von Informationen und Schulungsmaterial des Verbandes an die Obediencesportler
  • Verbindungsglied zum entsprechenden DVG-Fachbereich
  • Anleitung und Unterstützung der Obediencebeauftragten in den MV
  • Überwachung, Ausbildung und Unterstützung von Obediencesportlern nach Maßgabe der DVG-Richtlinien
  • Die Teilnahme an den Tagungen des DVG

12. Obmann / -frau für Öffentlichkeitsarbeit

Die Aufgaben sind:

  • Gestaltung des LV-Teils in der DVG-Zeitung
  • Die Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes, Anleitung und Zusammenarbeit mit den Pressewarten der Mitgliedsvereine und der Presse
  • Verwaltung, Pflege und Aktualisierung der Internetseite des Landesverbandes

13. Obmann / -frau für Rally-Obedience

Die Aufgaben sind:

  • Schulungsaufgaben in Verbindung mit dem Rally-Obediencesport
  • Unverzügliche Herausgabe von Informationen und Schulungsmaterial des Verbandes an die Rally-Obediencesportler
  • Verbindungsglied zum entsprechenden DVG-Fachbereich
  • Anleitung und Unterstützung der Rally-Obediencebeauftragten in den MV
  • Überwachung, Ausbildung und Unterstützung von Rally-Obediencesportlern nach Maßgabe der DVG-Richtlinien
  • Die Teilnahme an den Tagungen des DVG

14. Sonderaufgaben

Einsetzung von Arbeitsgruppen:

Zur Erledigung von Sonderaufgaben kann der Vorstand einzelne Mitglieder des Vorstandes sowie der Mitgliedsvereine zur Mitarbeit in den Arbeitsgruppen einsetzen.

Die eingesetzten Arbeitsgruppen haben entsprechend der Weisung des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung tätig zu sein. Bei der Beratung von Angelegenheiten von besonderer Bedeutung kann der LV-Vorstand oder die Arbeitsgruppe den Rat oder die Hilfe von Sachverständigen in Anspruch nehmen. Die Inanspruchnahme von Sachverständigen muß von der Mitgliederversammlung genehmigt werden.

15. Kosten

Die Vorstandstätigkeit erfolgt ehrenamtlich. Die dabei unmittelbar entstandenen Auslagen werden erstattet.

16. Beschlußfassung - Abstimmung

  • Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben, wenn bei Sitzungen des Vorstandes mindestens 5 Mitglieder anwesend sind
  • Über jede Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen
  • Über die Beschlüsse sind die Mitgliedsvereine unverzüglich zu informieren
  • Eine Beschlußfassung und Abstimmung des Vorstandes kann nur auf einer ordnungsgemäß einberufenen Vorstandssitzung erfolgen
  • Der Vorstand kann jedoch zur Abwehr eines sonst größeren Schadens oder Gefahr für den Landesverband in Ausnahmefällen eine Abstimmung auch fernmündlich herbeiführen, wenn die Einberufung aus zeitlichen Gründen vorher nicht möglich ist. Über diese Beschlußfassung ist eine Niederschrift anzufertigen. Die Mitgliedsvereine sind hierüber unverzüglich zu informieren

17. Rücktritt eines Vorstandsmitgliedes

Scheidet ein Vorstandsmitglied (Ausnahme LRO) innerhalb einer Wahlperiode aus, beauftragt der Vorstand einvernehmlich ein anderes Vorstandsmitglied mit der Wahrnehmung der Geschäfte bis zur Neuwahl in der nächsten Jahreshauptversammlung.
Die Mitgliedsvereine sind hierüber unverzüglich zu informieren.

[Die vorstehende Geschäftsordnung wurde in dieser Form am 05. 02.2017 auf der Delegiertentagung in Neumünster beschlossen.]


Versammlungsordnung

zum Inhalt "Satzung"

§ 1 Rechtsgrundlage

Diese Versammlungsordnung (V0) ist Ausführungsbestimmung der LV-Satzung.

§ 2 Einberufung

Die Einberufung der Mitgliederversammlung (MV) erfolgt satzungsgemäß unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch Rundschreiben an die Mitgliedsvereine. Hierbei sind Zeit und Ort anzugeben. Anträge an die Versammlung sind der Einladung beizufügen.

§ 3 Versammlungsleitung

Die Versammlungsleitung hat der 1. Vorsitzende. Seine Vertretung wird durch den § 16 der LV-Satzung geregelt.

§ 4 Tagesordnung

Nach Eröffnung der Versammlung ist die Tagesordnung zu verlesen. Der Versammlungsleiter gibt die ermittelten gültigen Stimmen bekannt. Anträge zur Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung müssen sofort danach gestellt werden. Vor Eintritt in die Tagesordnung hat die Mitgliederversammlung über diese Anträge zu entscheiden. Für eine evtl. Änderung genügt einfache Stimmenmehrheit.

§ 5 Dringlichkeitsanträge

Anträge, die nicht in die Tagesordnung aufgenommen sind und die nicht von dem zuständigen Mitgliedsverein fristgerecht eingereicht wurden, können nur als Dringlichkeitsanträge behandelt werden.
Sie werden nur dann behandelt, wenn mindestens 1/4 der anwesenden Stimmen diese trägt.
Die Abstimmung über die Dringlichkeit erfolgt nach Ende des laufenden Tagesordnungspunktes. über die weitere Behandlung des Dringlichkeitsantrages innerhalb der Tagesordnung entscheidet der Versammlungsleiter.

§ 6 Wortmeldungen

Zu jedem Tagesordnungspunkt ist zuerst dem Vorstand oder dem Berichterstatter oder dem Antragsteller das Wort zu erteilen. Hiernach kann in die Debatte eingetreten werden. Hierzu erhalten die Delegierten in der Reihenfolge der Wortmeldungen das Wort.

Zur Versammlungsordnung (Geschäftsordnung) ist das Wort sofort zu erteilen. Jedoch nicht während einer Rede oder einer Abstimmung.

Persönliche Erklärungen oder Erläuterungen können nur zum Schluß des Tagesordnungspunktes abgegeben werden.

Bei Wortmeldung von Gästen entscheidet der Versammlungsleiter über dessen Rederecht.

§ 7 Redezeit / Debattenschluß

Der Versammlungsleiter kann die Redezeit auf eine bestimmte Dauer beschränken. Am Schluß der Debatte ist nur je einem Redner für und einem Redner gegen den Antrag das Wort zu erteilen.

§ 8 Wortentzug

Wird ein Redner oder ein Versammlungsteilnehmer in seinen Ausführungen oder Zwischenrufen beleidigend, kann ihm der Versammlungsleiter sofort das Wort entziehen. Handelt es sich hierbei um eine erhebliche Beleidigung, kann der Versammlungsteilnehmer aus dem Versammlungsraum verwiesen werden.

§ 9 Abstimmungen

Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen bzw. Stimmzettel. Eine Gegenprobe ist durchzuführen. Der Versammlungsleiter ist zur Stimmenauszählung verpflichtet. Bestehen Zweifel an der Auszahlung, kann die Abstimmung wiederholt werden.

Alle Entscheidungen werden - falls die Satzung keine andere Mehrheit vorschreibt - mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt (Stimmenthaltungen werden als nicht abgegebene Stimmen gewertet). Der Versammlungsleiter schließt die Abstimmung und gibt das Ergebnis bekannt. Soweit erforderlich, kann sich der Versammlungsleiter bei Abstimmungen weiterer Helfer bedienen.

§ 10 Protokollführung

Über jede Versammlung ist eine Niederschrift zu fuhren und den Mitgliedsvereinen zuzusenden. Die Niederschrift muß auf der nächsten Mitgliederversammlung genehmigt werden.

Die Niederschriften werden vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer unterschrieben.

Zur Niederschrift sind alle Unterlagen (Vorstandsberichte, Teilnehmerverzeichnis, Berichte, Anträge usw.) zu nehmen.

[Diese Versammlungsordnung wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. August 1995 in Schackendorf beschlossen. Sie tritt mit diesem Tage in Kraft.]


Ehrenratsordnung

zum Inhalt "Satzung"

§ 1 Rechtsgrundlage

Die Grundlage für die Ordnung ist der § 24 der LV-Satzung. Die Zuständigkeit des Ehrenrates ist dort abschließend geregelt.

§ 2 Ehrenrat

Die Mitglieder des Ehrenrates sind unabhängig und unterliegen nicht den Weisungen anderer LV-Organe. Der Ehrenrat trifft seine Entscheidungen nach den Bestimmungen der LV-Satzung, er berücksichtigt die üblichen Verfahrensweisen des Verbandslebens und des Gebrauchshundsports. Ist der Vorsitzende oder ein Beisitzer unmittelbar Beteiligter oder durch andere Umstände befangen, so

  • kann er die Mitwirkung in dem Verfahren ablehnen
  • kann durch jeden Verfahrensbeteiligten ein schriftlicher Antrag auf Befangenheit gestellt werden

Hierüber entscheidet der Ehrenrat einschl. aller Stellvertreter ohne das betroffene Ehrenratsmitglied. Über den Eintritt eines Stellvertreters in das Verfahren entscheidet der Ehrenrat einschl. aller Stellvertreter.

§ 3 Verfahrenseinleitung

Anträge auf Schlichtung von Streitigkeiten oder Verhängung von Ordnungsmaßnahmen sind in 3-facher Ausfertigung mit Begründung (Zeugen, Beweismittel) an den Vorsitzenden des Ehrenrates zu richten.

Antragsberechtigt sind:

  • der LV-Vorstand
    - für Ordnungsmaßnahmen
  • der Betroffene
    - bei Handlungen (Beleidigungen, Körperverletzung usw.) gegen ein Organmitglied
  • Die Mitgliedsvereine und die Organe des LV
    - für Schlichtungsverfahren

Der Ehrenrat kann die Einleitung des Verfahrens ablehnen, wenn die Anträge unsachlich, offensichtlich unbegründet sind oder der Ehrenrat nicht zuständig ist.

§ 4 Verfahrensabwicklung

Der Ehrenrat fordert den Beschuldigten unter Fristsetzung zu einer Stellungnahme auf.

Im Laufe des Verfahrens kann der Ehrenrat beiden Parteien Gelegenheit zu weiteren Stellungnahmen geben.

Der Ehrenrat kann eigenständig Beweiserhebungen durchführen.

Ist der Sachverhalt unstrittig oder sind die Beteiligten einverstanden, kann der Ehrenrat seinen Beschluß im schriftlichen Verfahren treffen.

Der Ehrenrat beschließt anderenfalls eine mündliche Verhandlung. Die Verhandlung ist nicht öffentlich.

Der Vorsitzende

  • hat die Beteiligten mit einer Frist von 2 Wochen zu laden
  • hat einen Protokollführer zu bestimmen, der Ehrenratsmitglied sein muß
  • hat die Verhandlung zu leiten
  • hat die Zeugen auf die Wahrheitspflicht hinzuweisen
  • hat den Parteien die Gelegenheit für eine Schlußerklärung zu geben

Die Beratung zum Beschluß des Ehrenrates ist vertraulich. Der Beschluß wird am Ende der Verhandlung mündlich bekanntgegeben und binnen 2 Wochen den Parteien schriftlich mitgeteilt

Alle Beschlüsse des Ehrenrates werden mit einfacher Stimmenmehrheit getroffen, Stimmenthaltungen sind unzulässig.

§ 5 Akteneinsicht / Aktenhaltung

Jeder am Verfahren Beteiligte hat das Recht, in die Verfahrensakten einzusehen.

Nach Abschluß einer Sache hat der Ehrenrat Akten und Unterlagen dem Landesverband zur Aufbewahrung im verschlossenen und versiegelten Umschlag zu übersenden.

§ 6 Abwesenheit

Bei einer ordnungsgemäßen Ladung kann in Abwesenheit der Parteien verhandelt und beschlossen werden.

Das unentschuldigte Nichterscheinen von Zeugen kann geahndet werden.

§ 7 Fristen

Vom Ehrenrat geforderte Stellungnahmen sind innerhalb von 3 Wochen abzugeben. Ladungen vor den Ehrenrat sind mindestens 2 Wochen vorher zuzustellen.

Der Ehrenrat ist berechtigt, die Verfahrenseröffnung abzulehnen, wenn der letzte Tattag länger als 3 Monate nach Bekanntwerden bei dem Betroffenen zurückliegt.

§ 8 Rechtsmittel / Vollstreckung

Die Beschlüsse des Ehrenrates sind endgültig, der ordentliche Rechtsweg ist zulässig. Für seine Inanspruchnahme ist eine Frist von 4 Wochen nach erfolgter Zustellung des Ehrenratsbeschlusses festgelegt. Der LV-Vorstand hat die Beschlüsse des Ehrenrates zu vollziehen.

§ 9 Kosten

Die Zeugenauslagen und Kosten der Sachverständigenwerden entsprechend den in der Spesenordnung des DVG festgesetzten Spesensätzen berechnet. Gleiches gilt für die Reisekosten der Ehrenratsmitglieder und deren Auslagen.

Der Antragsteller – ausgenommen der Vorstand – hat einen Vorschuss in Höhe von 100,00 Euro zu leisten und den Zahlungsnachweis zu führen.

Vorschüsse und Kosten sind unter Angabe des Geschäftszeichens des Verfahrens auf das Konto des Verbandes zu zahlen.

Wer zur Zahlung der Verfahrenskosten verurteilt ist, hat auch die notwendigen Auslagen des Gegners zu erstatten, die vom Ehrenratsvorsitzenden auf Antrag festgesetzt werden.

§ 10 Gnadenweg

Auf Antrag des LV-Vorstandes kann die Mitgliederversammiung des Landesverbandes eine vom Ehrenrat beschlossene Ordnungsmaßregel mildern oder erlassen.

[Die vorstehende Ehrenratsordnung wurde am 26. August 1995 auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung in Schackendorf beschlossen und tritt mit diesem Tage in Kraft.]

[Der § 9 Kosten wurde auf der JHV am 03.02.2002 in Wasbek beschlossen und tritt mit diesem Tage in Kraft.)


Kostenordnung

zum Inhalt "Satzung"

§ 1 Kostenpauschale / Aufwandsentschädigung für Vorstandsmitglieder

  • 1.Vorsitzender - 30,00 € pro Monat
  • LRO - 30,00 € pro Monat
  • OfG - 30,00 € pro Monat
  • OfT - 20,00 € pro Monat
  • OfÖ - 5,00 € pro Monat

    Gesamt - 115,00 € pro Monat
    Die weiteren Vorstandsmitglieder rechnen die Kosten für ihre Tätigkeit direkt mit dem Kassenwart auf Grundlage von Nachweisen / Abrechnung ab.

§ 2 Zuschuss für Veranstaltungen

Der LV zahlt den Teilnehmern / Mannschaftsführern einen Zuschuss zu folgenden Veranstaltungen:

  • BSP - DVG VPG/IPO
  • Obedience
  • FH
  • Turnierhundesport
  • Agility
  • Rally Obedience
  • Veranstaltungen gemäß Vertrag mit anderen Landesverbänden
    - Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaft VPG/IPO
    - Vierländerkampf THS

Pro gefahrenen Kilometer erhalten die Teilnehmer / Mannschaftsführer einen Zuschuss von 0,15 €.
Pro Übernachtung erhalten die Teilnehmer / Mannschaftsführer einen Zuschuss von 30,00 €


§ 3 Sonstige Kosten

Weitere Kosten des LV werden nach den Anlagen der Satzung oder nach Vorlage von Rechnungen / Abrechnungen gezahlt.

[Diese Kostenordnung wurde auf der Mitgliederversammlung am 05.02.2017 in Neumünster beschlossen. Sie tritt mit diesem Tage in Kraft.]


Anlagen zur Satzung

zum Inhalt Satzung

Anlage I: LV-Gebrauchshundmeisterschaft

Anlage II: LV-Fährtenhundmeisterschaft

Anlage III: LV-Turnierhundsportveranstaltung

Anlage IV: LV-Jugendpokalkampf

Anlage V: Norddeutsche Mannschafts-Meisterschaft

Anlage VI: LV-Pokalkampf

Anlage VII: LV-Agilitymeisterschaft

[Die Anlagen I - V zur Satzung des LV Schleswig-Holstein wurden am 26. August 1995 auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung und die Anlage VI wurde am 06. September 1997 auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Schackendorf beschlossen.]


Anlage I zur Satzung

LV- Gebrauchshundmeisterschaft

zum Inhalt "Satzung"

Veranstaltung
Die Gebrauchshundmeisterschaft hat den höchsten Stellenwert im IPO – Bereich. Die Ausrichtung der Veranstaltung ist in erster Linie eine Ehre. Sie gilt für den ausrichtenden Verein als lukrativ und fördert bzw. sichert den Fortbestand des Gebrauchshundsports. Ausschließlich finanzielle Gründe zur Übernahme der Veranstaltung sollten im Hintergrund stehen.

Bewerbungen zur Vergabe der Ausrichtung müssen spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim 1. Vorsitzenden des LV schriftlich eingegangen sein. Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das Folgejahr per Abstimmung vergeben. Sollte keine Bewerbung vorliegen bemüht sich der LV um einen Ausrichter und beschließt den Zuschlag per Vorstandsbeschluss (Arbeitsgemeinschaften sind möglich).

MV, die verbindlich einen Sportplatz als Ausrichtungsort anbieten, müssen bevorzugt werden, wenn keine triftigen Gründe gegen den betreffenden MV vorliegen.
Die Veranstaltung findet entweder am vierten Wochenende im August oder am ersten bzw. zweiten Wochenende im September statt. Der Ausrichter benennt den Termin mit seiner Bewerbung.

An diesem Wochenende werden nur Prüfungen etc. geschützt, für die kein LR aus dem Gebrauchshundsport eingesetzt werden muss und wenn andere LR zur Verfügung stehen.

Die Durchführung der Gebrauchshundmeisterschaft ist flexibel. Die Durchführungsform wird auf Vorschlag des LRO, in Absprache mit dem OFG (Obmann für Gebrauchshundsportport), im Vorstand beschlossen und rechtzeitig bekannt gegeben. Die Gebrauchshundmeisterschaft ist möglichst der Folgeveranstaltung (BSP) anzupassen.

Am Wochenende der Gebrauchshundmeisterschaft wird keine andere Veranstaltung geschützt.

Teilnahmebedingungen und Qualifikation

Hundeführer und Eigentümer müssen dem LV Schleswig-Holstein angehören.
Ausnahme: Hunde von diensthundhaltenden Behörden oder gleichzusetzenden Organisationen. Der Hundeführer muss vor der Qualifikation als HF in der LU eingetragen sein. Die Qualifikationsprüfungen sind im LV Schleswig-Holstein unter DVG-LR abzulegen.

Zugelassen sind alle Teams, die sich vom ersten Wochenende nach der Gebrauchshundmeisterhaft bis zum Meldeschluss (ca. 3 Wochen vorher) der nächsten Gebrauchshundmeisterschaft in der IPO III qualifiziert haben.
Mindestvoraussetzung zur Teilnahme sind 270 Punkte ( SG ) bei 85 Punkten im Schutzdienst, TSB a oder mindestens 85-85-90 TSB a.
Die Teilnehmer der DVG – Bundessiegerprüfung (Vorjahr) benötigen keine weitere Qualifikation zur darauf folgenden Gebrauchshundmeisterschaft.

Qualifikation über die Teilnahme an der Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft:
Die Teilnehmer an der Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft, inklusiv des Ersatzteilnehmers, sind jeweils für die nachfolgende GHM qualifiziert.

Teilnehmer

Hundeführer, die sich parallel in einem anderen LV für die BSP melden oder gemeldet haben, verlieren für den LV S.-H. die Startberechtigung.
Die Anmeldung erfolgt auf dem üblichen Meldeformular, das absolut vollständig ausgefüllt sein muss. Die Telefonnummer ist zwingend hinzuzufügen.
Der 1. Vorsitzende oder sein Vertreter des entsprechenden MV hat auf der Meldung gegenzuzeichnen. Die Anmeldung wird mit einem Begleitschreiben des MV an den Prüfungsleiter geschickt.
Die gemeldeten Teilnehmer haben die Anweisungen der Prüfungsleitung im Vorfeld und am Veranstaltungstermin zu befolgen. Zuwiderhandlungen können zum Veranstaltungsausschluss führen.

LRO/LV – Prüfungsleitung

Prüfungsleiter der Gebrauchshundmeisterschaft ist der LRO/LV.
Er stellt den Fristschutzantrag spätestens 8 Wochen vor der Meisterschaft.
Er kann durch ein Vorstandsmitglied oder einen LV- LR nach Vorstandsbeschluss vertreten werden, wenn nachvollziehbare Gründe vorliegen. Er verliert nicht sein Weisungsrecht gegenüber dem Vertreter (es sei denn, er ist Teilnehmer).
Die Liste der qualifizierten HF wird zeitgerecht vor dem Meldeschluss veröffentlicht.
Der PL ist für die Gesamtorganisation und für alle mit dem PL – Amt verbundenen Aufgaben verantwortlich.
Er gibt die Einladung zur Veranstaltung an die Teilnehmer und MV so schnell wie möglich nach Meldeschluss heraus.
Der Prüfungsleiter hat eine graue Hose und einen blauen Blazer zu tragen.
Er bestimmt einen Schriftführer, möglichst aus dem LV-Vorstand.

Leistungsrichter

Es dürfen bis zu 6 LR aus dem DVG eingesetzt werden.
Die Berufung erfolgt vom LRO /DVG auf Vorschlag des LRO/LV.
Die Benachrichtigung der LR erfolgt so schnell wie möglich, spätestens 10 Tage vor der Meisterschaft.
Die Leistungsrichter müssen eine graue Hose und einen blauen Blazer tragen.
Sie erhalten eine Erinnerungsgabe

Fährteneinweiser, Fährtenleger, Helfer im Schutzdienst, Ersatzhelfer

Die o.g. Funktionsträger werden vom Prüfungsleiter (LRO) und dem OfG in Absprache mit dem LV Vorstand berufen.
Sie werden, wenn möglich, mit den Einladungen zur Veranstaltung veröffentlicht.
Am Veranstaltungsort darf nach dem Meldeschluss mit den nominierten Helfern
(und Eratzhelfer) nicht mehr gearbeitet werden. (Ausnahme: Helfer und Teilnehmer gehören dem gleichem MV an und die Veranstaltung findet auf dem Vereinsplatz statt). Der o.a. Personenkreis erhält eine Erinnerungsgabe.

Pflichten des ausrichtenden Vereins

Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung des folgenden Kataloges, auch wenn die Forderungen zum Wohle der Hunde über die Bestimmungen der geltenden PO hinausgehen:

Der ausrichtende MV stimmt alle wesentlichen Fragen in der Vorbereitungsphase der Veranstaltung mit dem LRO/LV, bzw. dem PL ab. Angestrebt wird eine harmonische Zusammenarbeit.

Die Teilnehmer und die MV werden in Absprache mit dem PL mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für einen Katalog und die Herausgabe eines würdigen Plakates verantwortlich. Das Plakat muss auf den Veranstalter (LV S.-H.) hinweisen und darf nicht kleiner als DIN A3 sein.

Der Ausrichter garantiert ein geeignetes Fährtengelände, das im Jahr vor der Veranstaltung im vorgesehenen Veranstaltungszeitraum vom LRO/LV eingesehen werden kann. Klassische Stoppelfelder sind nicht zugelassen.

Im Fährtengelände sorgt der Ausrichter für eine angemessene Logistik und gewährleistet permanent den Besuch der Fährtenarbeit durch entsprechende Ausschilderungs-, bzw. Lotsungsmaßnahmen. Das Fährtengelände muss durch Absprachen mit allen Nutzungsberechtigten gesichert sein.

Der Ausrichter garantiert ein gepflegtes, kurz geschnittenes Vorführgelände für die Abteilungen B und C. Er ist für ordnungsgemäßen Zustand aller vorgeschriebenen Geräte verantwortlich. Die Hürde und Kletterwand müssen handelsüblich und somit in der Höhe verstellbar sein. Findet die Veranstaltung auf einem Vereinsplatz statt, so müssen diese Geräte mindestens mit dem Zeitpunkt des Meldeschlusses zu Übungszwecken zur Verfügung stehen. Der Standort der Verstecke muss den Bestimmungen entsprechen.

Er stellt in Absprache mit dem PL ausreichend verantwortungsbewusste Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung.

Er sorgt für sanitäre Anlagen und nach Möglichkeit für ausreichend überdachte Sitzplätze.

Er sorgt für ausreichende Parkmöglichkeiten für Zuschauer und einen räumlich getrennten Hundeführerparkplatz, möglichst im Schatten.

Der Ausrichter stellt die Fährtenschilder, Pistole und Munition, Bringhölzer, Hilfsmittel zum Abkreiden, eine Ergebnistafel, Siegerpodeste und eine zuverlässige Lautsprecheranlage.
Er stellt 2 Probehunde im Schutzdienst und ggf. Hunde zum Gegenführen in der Abteilung B.

Unmittelbar an der Vorführfläche ( B u. C. ) ist ein überdachter Platz für die Prüfungsleitung einzurichten (Zelt pp.).

Für die Siegerehrung ist eine musikalische Untermalung vorzuhalten.

Der Ausrichter benennt einen würdigen Schirmherrn mit einem entsprechenden Wortbeitrag im Katalog.

Die Benutzung eines Stadions muss vertraglich gesichert sein. Tageskonzessionen müssen vorliegen.

Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen.
Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die Erreichbarkeit eines nahegelegenen Tierarztes.

Der Ausrichter ist abgesehen von der sportlichen Durchführung der Veranstaltung grundsätzlich autark.

Die Teilnehmer erhalten vom Ausrichter einen Katalog.

Pflichten des LV

Der LV unterstützt den Ausrichter in allen Belangen. Er hält über den PL ständig Kontakt.

Der LV ist zuständig für die Beschaffung der Ehrenpreise und Urkunden, der Startnummern, der Fährtengegenstände, der ordnungsgemäßen Schutzbekleidung und Ärmel in Absprache mit den eingesetzten Helfern im Schutzdienst. Die Schutzdiensthelfer erhalten die Kosten für einen Schutzarmbezug.

Er ist verantwortlich für den Abschluss aller nötigen Versicherungen (Haftpflicht pp.).

Kostenregelungen

Die Meldegebühr erhält der LV.

Zu dem erhält der LV vom Ausrichter pauschal 750,- Euro zur Deckung aller personellen Kosten. In begründeten Härtefällen tritt der LV – Vorstand mit dem Ausrichter in Verhandlung.

Der 1. Vorsitzende und der Kassenwart erhalten vom LV Fahrkosten und eine angemessenen Verpflegung.

Die LR, der PL und der Fährteneinweiser erhalten vom LV die anfallenden Tagesätze, Fahrkosten, ggf. Übernachtungsentschädigungen und eine angemessene Verpflegung.

Der Schriftführer, die Schutzdiensthelfer und Fährtenleger erhalten vom LV Fahrkosten und eine angemessene Verpflegung.

Die Teilnehmer und alle an der Veranstaltung verantwortlich beteiligten Personen haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen, die mit der Meisterschaft in Verbindung stehen. Dies gilt auch für alle DVG – LR

Öffentlichkeitsarbeit

Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter. Überörtlich ist der OfÖ/LV zuständig.
Ein Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan wird vom PL gefertigt und über den OfÖ/LV dem RfÖ/ DVG zugesandt.

Verschiedenes

Laut Kostenordnung des DVG ist der LV für die Entschädigung der Teilnehmer an der Bundessiegerprüfung zuständig. Der LV zahlt an die qualifizierten Teilnehmer der Bundessiegerprüfung einen Pauschalbetrag. Der LV setzt mindestens einen Mannschaftsführer (bei mehr als einem Teilnehmer zwei Mannschaftsführer) ein,
der (die) einen Anteil des Pauschalbetrages erhält (erhalten).
Für alle weiterführenden Veranstaltungen sind die entsprechenden Verbände zuständig.

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 07.02.2016 in Neumünster]


Anlage II zur Satzung

A: LV Fährtenhundmeisterschaft (IPO FH) als Qualifikationsprüfung für die DVG BSP IPO FH
B: LV FH 2 Nachwuchsprüfung (keine Qualifikation für die DVG BSP IPO FH)

zum Inhalt "Satzung"

Veranstaltung

Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das Folgejahr per Abstimmung vergeben. Bewerbungen zur Vergabe der Ausrichtung müssen spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim 1. Vorsitzenden des LV schriftlich eingegangen sein. Sollte keine Bewerbung vorliegen bemüht sich der LV um einen Ausrichter und beschließt den Zuschlag per Vorstandsbeschluss (Arbeitsgemeinschaften sind möglich). Am Wochenende der Fährtenhundmeisterschaft wird keine andere Veranstaltung geschützt. Sie wird am 1. Wochenende im Oktober durchgeführt. An diesem Wochenende werden nur Prüfungen etc. geschützt, für die kein LR aus dem Gebrauchshundsport eingesetzt werden muss und wenn andere LR zur Verfügung stehen.

Qualifikation / Teilnehmer

Qualifikationszeitraum: Vom ersten Wochenende nach der Fährtenhundmeisterschaft bis zum Meldeschluss der folgenden Meisterschaft.

Zu A: Alle teilnahmewilligen Sportfreunde müssen sich im Qualifikationszeitraum in der Stufe IPO FH qualifizieren.
Die Prüfung muss mit mindestens 180 Punkten (SG) im LV Schleswig-Holstein abgelegt werden. Ausgenommen sind die BSP Teilnehmer (LV S.-H.) und der Fährtenhundmeister des Vorjahres. Sie sind automatisch qualifiziert, sollten jedoch die Qualifikationsbedingungen der DVG BSP IPO FH in ihre Planung einbeziehen. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Teams begrenzt. Sollten mehr als 12 Meldungen eingehen, regelt sich die Startberechtigung nach der erreichten Punktzahl. Sollten gemeldete Sportfreunde nach Meldeschluss ausfallen, werden Nachrücker nach dem Leistungsprinzip zugelassen.
Zu B: Sollten weniger als 12 IPO FH Teams zur Fährtenhundmeisterschaft melden, wird mit FH 2 Teams bis zur Höchstteilnehmerzahl (12) nach dem Leistungsprinzip aufgefüllt. Sie müssen sich im Qualifikationszeitraum mit mindestens 90 Punkten (SG) im LV Schleswig-Holstein qualifizieren und dürfen keine IPO FH erfolgreich abgelegt haben. Sie unterliegen dem angegebenen Meldeprocedere. Die Meldegebühr wird nur fällig, wenn ein Startplatz zur Verfügung steht.

Hundeführer und Eigentümer müssen dem LV Schleswig-Holstein angehören.
Ausnahme: Hunde von diensthundhaltenden Behörden oder gleichzusetzenden Organisationen. Der Hundeführer muss vor der Qualifikation als HF in der LU eingetragen sein. Die Qualifikationsprüfungen sind im Landesverband Schleswig-Holstein unter Verbandsleistungsrichtern abzulegen (DVG).

Die Anmeldung erfolgt auf dem üblichen Meldeformular und einer Kopie der LU. Das Meldeformular muss absolut vollständig ausgefüllt sein ( mit Telefonnummer ). Der erste Vorsitzende oder sein Vertreter des entsprechenden MV hat auf der Meldung gegenzuzeichnen. Die Anmeldung wird mit einem Begleitschreiben des MV an den Prüfungsleiter geschickt. Hundeführer, die sich parallel in einem anderen LV für die BSP melden oder gemeldet haben, verlieren für den LV S.-H. die Startberechtigung.

Die Auslosung der Startfolge findet am ersten Veranstaltungstag statt, so dass alle Teilnehmer zu diesem Termin mit Hund erscheinen müssen. Die Teilnehmer
verpflichten sich, an der Siegerehrung mit dem gemeldeten Hund teilzunehmen.

LRO/LV – Prüfungsleitung

Prüfungsleiter der LV- Fährtenhundmeisterschaft ist der LRO/LV.
Er stellt den Fristschutzantrag spätestens 8 Wochen vor der Meisterschaft.
Er kann durch ein Vorstandsmitglied oder einen LV- LR nach Vorstandsbeschluss vertreten werden, wenn nachvollziehbare Gründe vorliegen. Er verliert nicht sein Weisungsrecht gegenüber dem Vertreter, es sei denn, er ist Teilnehmer.
Der PL ist für die Gesamtorganisation und für alle mit dem PL – Amt verbundenen Aufgaben verantwortlich.
Er bestimmt einen Schriftführer, möglichst aus dem LV-Vorstand. Er gibt die Einladung zur Veranstaltung an die Teilnehmer und MV so schnell wie möglich nach Meldeschluss heraus.

Leistungsrichter

Der LRO/LV beruft den/die LR für die Veranstaltung.
Die Benachrichtigung der LR erfolgt so schnell wie möglich, spätestens 10 Tage vor der Meisterschaft. Die LR erhalten eine Erinnerungsgabe.

Fährteneinweiser, Fährtenleger

Die o.g. Funktionsträger werden vom Prüfungsleiter (LRO) eingesetzt. Sie erhalten eine Erinnerungsgabe.

Pflichten des LV

Der LV unterstützt den Ausrichter in allen Belangen. Er hält über den PL ständig Kontakt. Der LV ist zuständig für die Beschaffung der Ehrenpreise und Urkunden, die Startnummern und die Fährtengegenstände.
Er ist verantwortlich für den Abschluss aller nötigen Versicherungen (Haftpflicht pp.)

Pflichten des ausrichtenden Vereins

Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung des folgenden Forderungskataloges:
Der ausrichtende MV stimmt alle wesentlichen Fragen in der Vorbereitungsphase der Veranstaltung mit dem LRO/LV, bzw. dem PL ab. Angestrebt wird eine harmonische Zusammenarbeit.

Die Teilnehmer und die MV werden in Absprache mit dem PL mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für einen Katalog verantwortlich. Die Teilnehmer erhalten vom Ausrichter einen Katalog.

Der Ausrichter garantiert ein geeignetes Fährtengelände, das im Jahr vor der Veranstaltung im vorgesehenen Veranstaltungszeitraum vom LRO/LV eingesehen werden kann.

Im Fährtengelände sorgt der Ausrichter für eine angemessene Logistik und gewährleistet permanent den Besuch der Fährtenarbeit durch entsprechende Ausschilderungs-, bzw. Lotsungsmaßnahmen. Das Fährtengelände muss durch Absprachen mit allen Nutzungsberechtigten gesichert sein.

Er stellt nummerierte Fährtenschilder und die Verleitungsstäbe.
Er stellt in Absprache mit dem PL ausreichend verantwortungsbewusste Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung.

Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen.
Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die
Erreichbarkeit eines nahegelegenen Tierarztes.

Kostenregelungen

Die Startgebühr der Teilnehmer muss den Verbandsbestimmungen entsprechen.
Die Startgebühren erhält der LV.
Die Kosten für den (die) LR, den PL, den Fährteneinweiser und den Schriftführer (Tagegeld und Fahrkosten) sowie die Kosten für Ehrenpreise und Urkunden übernimmt der LV. Die Fährtenleger erhalten vom LV pro gelegte Fährte ein Anerkennungsgeld in Höhe von 5 € und Fahrkosten.
Die Beköstigung der Fährtenleger übernimmt der Ausrichter in angemessener Form.

Verschiedenes

Der LV setzt einen Mannschaftsführer ein. Laut Kostenordnung des DVG ist der LV für die Entschädigung der Teilnehmer an der Bundessiegerprüfung zuständig, sodass der LV an die qualifizierten Teilnehmer und an die Mannschaftsführung einen Pauschalbetrag zu gleichen Teilen zahlt. Für alle weiterführenden Veranstaltungen sind die entsprechenden Verbände zuständig.

Sportfreunde, die sich für die BSP IPO FH qualifiziert haben, müssen per Meldeformular und einer Kopie der LU über den LV (LRO) sofort nach Beendigung der LV Fährtenhundmeisterschaft melden.
Voraussetzung für die Annahme der Meldung ist die Teilnahme an der Fährtenhundmeisterschaft des LV Schleswig-Holstein.

Öffentlichkeitsarbeit

Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter. Überörtlich ist der OfÖ/LV zuständig. Ein Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan wird vom PL gefertigt und über den OfÖ/LV dem RfÖ/ DVG zugesandt.

[Geändert und beschlossen auf der Delegiertentagung am 05.02.2017 in Neumünster.]


Anlage III zur Satzung

LV-Turnierhundsportveranstaltung

zum Inhalt "Satzung"

1. Der Landesverband Schleswig-Holstein veranstaltet jährlich eine Landesverbands-Turnierhundsport Veranstaltung.

2. Die Veranstaltung sollte möglichst an einem Wochenende stattfinden, das mindestens 6 Wochen vor der DVG THS-BSP liegt. (DVG BSP Turnierhundsport findet in der Regel am 4. kompletten Wochenende im Juli eines jeden Jahres statt.)

3. Die Veranstaltung soll möglichst an einem Tag durchgeführt werden.

4. Bewerbungen zur Vergabe der LV Turnierhundsportveranstaltung müssen spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim 1. Vorsitzenden des Landesverbandes schriftlich eingereicht werden.

5. Disziplinen:

Vierkampf 1 / Vierkampf 2 / Vierkampf 3, 1000 m / 2000 m / 5000 m Geländelauf, CSC-Mannschaftswettbewerb (Jugendliche und Erwachsene).

Qualifikation zur Bundessiegerprüfung (BSP) DVG:
Teilnehmer in allen Altersklassen qualifizieren sich mit einer Erstplatzierung im Vierkampf 3 automatisch für die DVG BSP. Eine Qualifikation im Vierkampf 2 ist nur in den Altersklassen möglich, die gemäß gültiger Qualitätskriterien für die DVG BSP zugelassen sind. Der Start auf der BSP erfolgt dann entsprechend der Qualifikation (gleiche Disziplin).

Mannschaftswettbewerb:
Vierkampf 1 / Vierkampf 2 / Vierkampf 3 = 4 Starter
Die CSC-Mannschaften dürfen sich aus Startern verschiedener Vereine zusammensetzen. Im Falle einer erfolgreichen Platzierung verpflichten sich die Mannschaftsteilnehmer zur Teilnahme an der DVG BSP in gleicher Besetzung (LV-Turnier = Qualifikationsturnier!).
Sämtliche Disziplinen im VK 2 und VK 3, sowie der CSC-Mannschaftswettbewerb müssen in Freifolge gezeigt werden.
Jeder Teilnehmer muss im Qualifikationszeitraum mit dem gleichen Hund an drei Veranstaltungen im Vierkampf teilgenommen haben und zwei Veranstaltungen mit mindestens 48 Punkten in der Unterordnung absolvieren.
Für den Geländelauf gelten die Qualifikationszeiten für die Eintragungen im Sportpass an drei Veranstaltungen.
Für den CSC-Mannschaftswettbewerb gelten folgende Qualifikationsbedingungen:
Teilnehmer einer Mannschaft müssen an mindestens drei Veranstaltungen im Vierkampf mit mindestens 42 Punkten in der Unterordnung teilgenommen haben.

6. Die Teilnehmer müssen Sportkleidung tragen

7. Ehrungen:

o Vierkampf 1, 2 und 3:
Die Erstplatzierten der jeweiligen Altersklasse - Frauen und Männer - werden mit einem Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet.

o 1000m, 2000 m, 5000 m Geländelauf:
Die Erstplatzierten der jeweiligen Altersklasse - Frauen und Männer - werden mit einem Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet.

o Mannschaftswettbewerb Vierkampf und CSC:
Für die Mannschaftswettbewerbe werden je drei Siegerpokale bereitgehalten. Jede Mannschaft bekommt eine Urkunde.

o Sämtliche Teilnehmer der Veranstaltung erhalten eine Teilnehmerurkunde.

o Die Tagessieger in den einzelnen Disziplinen (VK1, VK 2 und VK 3 und Geländelauf) erfahren eine besondere Erwähnung.

o Dem Ausrichter wird es freigestellt, zusätzlich Erinnerungsgaben an die Teilnehmer auszuhändigen.

8. Startgeld:
Die Startgeldhöhe orientiert sich an den aktuell üblichen Startgeldern im LV, bedarf jedoch der Zustimmung des LV und wird durch den ausrichtenden MV in der Ausschreibung bekanntgegeben. Es gilt für Teilnehmer mit einem Hund. Für jeden weiteren Hund muss das Startgeld erneut gezahlt werden. Starten zwei Familienmitglieder mit einem Hund, müssen beide das Startgeld nach der o.g. Regelung zahlen. Das Startgeld gilt einschließlich des Mannschaftswettbewerbs (VK1, VK 2 und VK 3). Für den CSC - Mannschaftswettbewerb ist ein gesondertes Startgeld zu entrichten, das ebenfalls durch den Ausrichter in der Ausschreibung bekanntgegeben wird.

9. Das Startgeld muss gezahlt werden, wenn der Teilnehmer sich schriftlich angemeldet und sich bis zum Meldeschluss nicht abgemeldet hat.

10. Das Startgeld erhält der Ausrichter.

11. Der Landesverband stellt dem Veranstalter 200.- € für die Veranstaltung zur Verfügung.

12. Die Auslagen der THS-Leistungsrichter zahlt der Ausrichter.

13. Urkunden, Pokale und eventuell Erinnerungsgaben zahlt der Ausrichter.

14. Der Ausrichter verpflichtet sich für die Veranstaltung eine Gestattung gemäß Gaststättengesetz beim zuständigen Ordnungsamt erteilen zu lassen.

15. Der Ausrichter verpflichtet sich, für die Veranstaltung eine Genehmigung der Veranstaltung beim Kreis- bzw. Stadtveterinäramt gemäß § 1 der Landesverordnung zum Schutze gegen die Tollwut, i.V.m. § 1, Abs. 2 des Gesetzes zur Ausführung des Tierschutzgesetzes erteilen zu lassen.

16. Der Ausrichter verpflichtet sich, für die Bereithaltung eines Tierarztes und die Anwesenheit eines Sanitätsdienstes während der Veranstaltung auf der Platzanlage zu sorgen.

17. Wettkampfleiter ist der Obmann für Turnierhundsport (OfT). Seine Kosten trägt der LV.

18. Die technische Leitung der Veranstaltung obliegt dem Ausrichter.
Aufgaben: Wettkampfbüro (Auswertung), Gestellung von Zeitnehmern und Starter, Erstellung von Urkunden, Teilnehmer- und Starterlisten, Bereithaltung einer Lautsprecheranlage p.p.

19. Fristschutzantrag stellt der OfT/LV mindestens 8 Wochen vor dem Wettkampf.

20. Meldeschluss ist zwei Wochen vor dem Wettkampf, Nachmeldungen und Ummeldungen sind am Wettkampftage nicht möglich. Jede/r Teilnehmer/in muss die z.Zt. gültige, vom LV festgelegte Qualifikation erfüllen.
Der Qualifikationszeitraum beginnt nach der THS-Landesmeisterschaft und endet mit dem Meldeschluss zur nächsten THS-Landesmeisterschaft.

21. Einladungen zum LV-Turnier erfolgen durch den Ausrichter - mindestens 5 Wochen vor Meldeschluss - an alle Vereine des LV.

22. Benachrichtigung der THS-Leistungsrichter erfolgt zehn Tage vor dem Wettkampftag durch den OfT/LV.

23. THS-Leistungsrichter der LV-Veranstaltung - mindestens zwei - werden dem Ausrichter vom OfT/LV benannt.

24. Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgt durch den Ausrichter. Die Mitteilungen an die überörtliche Presse erfolgen über den OfÖ / LV.

25. Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan "DVG-HUNDEsport" wird vom OfT / LV gefertigt und über den OfÖ / LV dem Schriftleiter des DVG zugesandt.

26. Überprüfung der Wettkampfanlage und des Laufgeländes hat mindestens 10 Tage vor dem Wettkampf durch den OfT / LV zu erfolgen.

27. Der Landesverband klärt vor der jeweiligen Veranstaltung die haftungsrechtlichen Fragen ab und schließt gegebenenfalls eine entsprechende Versicherung für diese Veranstaltung ab.

28. Siegerehrung erfolgt mit Hunden.

29. Der Landesverband setzt einen Mannschaftsführer für die BSP ein.
Laut Kostenordnung des DVG ist der Landesverband für die Entschädigung der Teilnehmer an der Bundessiegerprüfung zuständig, so
dass der Landesverband an die qualifizierten Teilnehmer und an die Mannschaftsführung einen Pauschalbetrag zu gleichen Teilen zahlt.
Für alle weiterführenden Veranstaltungen sind die entsprechenden Verbände zuständig.

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 07.02.2016 in Neumünster]


Anlage IV zur Satzung

LV - Jugendpokal

zum Inhalt "Satzung"

Veranstaltung

  • Der Jugendpokal hat einen hohen Stellenwert im LV Schleswig-Holstein. Der Pokalkampf fördert den Jugendbereich im Hundesport. Ausschließlich finanzielle Gründe zur Übernahme der Veranstaltung sollten im Hintergrund stehen.
  • Bewerbungen zur Vergabe der Ausrichtung müssen spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim 1. Vorsitzenden des LV schriftlich eingegangen sein. Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das Folgejahr per Abstimmung vergeben.
  • Sollte keine Bewerbung vorliegen, bemüht sich der LV um einen Ausrichter und beschließt den Zuschlag per Vorstandsbeschluss. (Arbeitsgemeinschaften sind möglich)
  • Die Veranstaltung findet vorzugsweise am letzten Wochenende vor den Sommerferien statt

Teilnehmer

  • Die gemeldeten Teilnehmer haben die Anweisungen der Prüfungsleitung im Vorfeld und am Veranstaltungstermin zu befolgen.
    Die Anmeldung erfolgt auf dem üblichen Meldeformular für VPG und THS, das absolut vollständig ausgefüllt sein muss. Die Telefonnummer ist zwingend hinzuzufügen.
  • Die Teilnehmer erhalten einen Katalog
  • Unterschriftsberechtigt auf dem Anmeldeformular sind nach erfolgter Absprache untereinander:
    -        Der 1.Vorsitzender/Stellvertreter oder
    -        Der Ausbildungswart oder
    -        Der Jugendwart
    Zusätzlich ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten zwingend erforderlich.

Austragungsmodus

  • Der LV- Jugendpokal ist ein Wanderpokal
  • Pokalsieger wird die Mannschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bei Punktgleichheit gewinnt die Mannschaft mit dem höheren Ergebnis in Teil A der Begleithundprüfung
  • Die Laufzeit beträgt 5 Jahre
  • Wenn eine Mannschaft den Pokal dreimal gewonnen hat, so endet die Laufzeit mit dem 3. Gewinn. Teilnahmeberechtigt sind alle jugendlichen Hundeführer/innen des Landesverbandes Schleswig- Holstein bis zum vollendeten 21. Lebensjahr
    Neben dem Mannschaftswettkampf ist es auch möglich, im Einzelwettkampf zu starten
    1. GL 2000m
    2. Shorty
    3. CSC
    4. HLT
    5. VK1/ VK2 / VK3 (gemeinsame Wertung) männlich, weiblich nach Altersklassen: Jüngstenklasse, Jugendklasse und Aktivenklasse (gemäß THS PO)
    6. VPG B/ VPG C
    7. BH
    8. Teilnahmebedingungen für den Mannschaftswettkampf:
    Eine Mannschaft, bestehend aus mindestens zwei Teilnehmern, absolviert die Disziplinen:
    1. 1x GL 2000m
    2. 1x HLT
    3. 1x BH
  • Jeder Teilnehmer kann max. an 2 Disziplinen plus HLT, Shorty, CSC teilnehmen
  • Die Bildung von Startgemeinschaften aus verschiedenen Vereinen des LV ist möglich
  • Jeder Verein darf mehrere Mannschaften melden
  • Anmeldungen haben auf den Original- Auswertungskarten zu erfolgen (der Disziplin entsprechend)
  • Nach Absprache mit LV (OfJ) darf der austragende Verein zusätzlich einen Agility Wettkampf sowie einen 1000m GL anbieten, sofern er über die entsprechenden Möglichkeiten und Geräte verfügt.
  • Die Startgebühren der jugendlichen Teilnehmer/innen werden vom entsendeten Mitgliedsverein getragen.

Prüfungsleitung

  • Die Prüfungsleitung hat der OfJ des LV
  • Er kann durch ein Vorstandsmitglied nach Vorstandsbeschluss vertreten werden, wenn nachvollziehbare Gründe vorliegen
  • Der Fristschutzantrag wird spätestens 8 Wochen vor dem Jugendpokal durch die zuständigen Obleute in Absprache mit dem OfJ gestellt
  • Der PL ist für die Gesamtorganisation und für alle mit dem PL – Amt verbundenen Aufgaben verantwortlich
  • Er gibt die Einladung zur Veranstaltung an die Teilnehmer und MV so schnell wie möglich nach Meldeschluss heraus

Leistungsrichter

  • Die Berufung erfolgt durch die zuständigen Obleute, möglichst einvernehmlich mit dem OfJ
  • Die Benachrichtigung der LR erfolgt so schnell wie möglich, spätestens 10 Tage vor der Meisterschaft
  • Die Leistungsrichter haben eine graue Tuchhose und einen blauen Blazer zu tragen

Helfer im Schutzdienst, Ersatzhelfer

  • Die o.g. Funktionsträger werden vom Prüfungsleiter und dem OfS in Absprache mit dem LV Vorstand berufen

Pflichten des ausrichtenden Vereins

Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung des folgenden Forderungskataloges:

  • Der ausrichtende MV stimmt alle wesentlichen Fragen in der Vorbereitungsphase der Veranstaltung mit dem PL ab. Angestrebt wird eine harmonische Zusammenarbeit.
  • Die Teilnehmer und die MV werden in Absprache mit dem PL mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für die Herausgabe eines würdigen Plakates verantwortlich. Das Plakat muss auf den Veranstalter (LV S.-H.) hinweisen und darf nicht kleiner als DIN A3 sein.
  • Der Ausrichter verpflichtet sich, für die Veranstaltung eine Gestattung gemäß §12 Abs.1 Gaststättengesetz beim zuständigen Ordnungsamt erteilen zu lassen.
  • Der Ausrichter garantiert ein gepflegtes, kurz geschnittenes Vorführgelände für alle Disziplinen. Er ist für ordnungsgemäßen Zustand aller vorgeschriebenen Geräte für VPG und THS verantwortlich. Er stellt in Absprache mit dem PL ausreichend verantwortungsbewusste Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung.
  • Er sorgt für sanitäre Anlagen und nach Möglichkeit für ausreichend überdachte Sitzplätze.
  • Er sorgt für ausreichende Parkmöglichkeiten für Zuschauer und einen Hundeführerparkplatz, möglichst im Schatten
  • Der Ausrichter stellt die einmalig zu vergebenen Pokale, die Urkunden, die Startnummern, THS- und VPG Hilfsmittel, Siegerpodeste und eine Lautsprecheranlage.
  • Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen.
  • Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die Erreichbarkeit eines nahe gelegenen Tierarztes.
  • Der Ausrichter ist abgesehen von der sportlichen Durchführung der Veranstaltung grundsätzlich autark.
  • Der Ausrichter stellt mindestens einen kompetenten Schriftführer

Pflichten des LV

  • Der LV unterstützt den Ausrichter in allen Belangen. Er hält über den PL ständig Kontakt
  • Er stellt eine Ehrengabe, über deren Vergabe die Prüfungsleitung, mit Absprache der Leistungsrichter, entscheidet
  • Er ist verantwortlich für den Abschluss aller nötigen Versicherungen (Haftpflicht pp.)

Kostenregelungen

  • Das Startgeld (Mannschaft 15.-Euro, Einzelstarter 5.-Euro/Abteilung) erhält der Ausrichter
  • Der LV stellt bis 200.- € an den Ausrichter zur Verfügung
  • Die Kosten für die LR übernimmt der Ausrichter gemäß der Verbandsbestimmung
  • Die Schutzdiensthelfer erhalten vom LV die Fahrkosten und vom Ausrichter eine angemessene Verpflegung
  • Die Kosten für den PL übernimmt der LV

Öffentlichkeitsarbeit

  • Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter
  • Überörtlich ist der OfÖ/LV zuständig

Verschiedenes

  • Die Teilnehmer und alle an der Veranstaltung verantwortlich beteiligten Personen haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen, die mit dem Jugendpokal in Verbindung stehen. Dies gilt auch für alle DHV – LR

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 07.02.2016 in Neumünster]


Anlage V zur Satzung

Norddeutsche Mannschafts-Meisterschaft

zum Inhalt "Satzung"

Teilnehmende Landesverbände

  • LV Schleswig-Holstein
  • LV Hamburg
  • LV Weser Ems
  • LV Mecklenburg Vorpommern

Veranstaltung

Die Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaft hat einen hohen Stellenwert im
IPO – Bereich. Die Ausrichtung der Veranstaltung ist in erster Linie eine Ehre. Sie gilt für den ausrichtenden Verein als lukrativ und fördert den Gebrauchshundsport und die Kameradschaft der Landesverbände. Ausschließlich finanzielle Gründe zur Übernahme der Veranstaltung sollten im Hintergrund stehen. Der Vertrag zwischen den LV hat Gültigkeit. Wenn die Veranstaltung im LV S.-H. werden nur Prüfungen etc. geschützt, für die kein LR aus dem Gebrauchshundsport eingesetzt werden muss und wenn andere LR zur Verfügung stehen.

Durchführungstermin und DurchführungDie Veranstaltung findet alljährlich am 2. Sonntag im Juni statt. Fällt dieser Termin auf das Pfingstfest, wird der Wettkampf auf den 3. Sonntag im Juni verlegt.
Die Durchführung obliegt den teilnehmenden Landesverbänden in feststehender Reihenfolge. Abweichende Regelungen sind in einvernehmlicher Absprache zwischen den Landesverbänden möglich.
Geführt wird in den Abteilungen B und C gemäß den Austragungsbestimmungen.
Der Fristschutzantrag wird vom LRO des ausrichtenden LV gestellt.
Die LR sind dem ausrichtenden LV (LRO) ca. 8 Wochen vor der Veranstaltung zu benennen. Die Meldung erfolgt über die Leistungsrichterobmänner der teilnehmenden LV.
Die Benachrichtigungen an die amtierenden LR erfolgt zusammen mit den Einladungen an die Landesverbände durch den 1. Vorsitzenden/LV.

Vergabe

Der LV Schleswig-Holstein richtet die Veranstaltung alle 4 Jahre aus.
Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das darauffolgende Jahr vergeben.
Bewerbungen für die Ausrichtung der Meisterschaft müssen 6 Wochen vor der Delegiertentagung dem 1. Vorsitzenden des LV schriftlich vorliegen.
Sollte keine Bewerbung vorliegen bemüht sich der LV um einen Ausrichter und beschließt den Zuschlag per Vorstandsbeschluss (Arbeitsgemeinschaften sind möglich).
Der ausrichtende LV ist verantwortlich für den Abschluss aller nötigen Versicherungen (Haftpflicht pp.)

Bewerbungsvoraussetzungen

Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung des folgenden Kataloges, auch wenn die Forderungen zum Wohle der Hunde über die Bestimmungen der geltenden PO hinausgehen:

Der ausrichtende MV stimmt alle wesentlichen Fragen in der Vorbereitungsphase der Veranstaltung mit dem LRO/LV, bzw. dem PL ab. Angestrebt wird eine harmonische Zusammenarbeit.

Alle beteiligten Landesverbände und die MV des LV S.-H. werden in Absprache mit dem PL mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für einen Katalog und die Herausgabe eines würdigen Plakates für die MV des LV S.-H. verantwortlich. Das Plakat muss auf den Veranstalter (LV S.-H.) hinweisen und darf nicht kleiner als DIN A3 sein.

Der Ausrichter garantiert ein gepflegtes, kurz geschnittenes Vorführgelände. Er ist für ordnungsgemäßen Zustand aller vorgeschriebenen Geräte verantwortlich. Die Hürde und Kletterwand müssen handelsüblich und somit in der Höhe verstellbar sein. Findet die Veranstaltung auf einem Vereinsplatz statt, so müssen diese Geräte mindestens 4 Wochen vor dem Wettkampf zu Übungszwecken zur Verfügung stehen. Der Standort der Verstecke muss den Bestimmungen entsprechen. Er stellt in Absprache mit dem PL ausreichend verantwortungsbewusste Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung.

Er sorgt für sanitäre Anlagen und nach Möglichkeit für ausreichend überdachte Sitzplätze.

Er sorgt für ausreichende Parkmöglichkeiten für Zuschauer und einen räumlich getrennten Hundeführerparkplatz, möglichst im Schatten.

Der Ausrichter stellt die Pistole und Munition, Bringhölzer, Hilfsmittel zum Abkreiden, eine Ergebnistafel, Siegerpodeste und eine zuverlässige Lautsprecheranlage.

Unmittelbar an der Vorführfläche ( B u. C ) ist ein überdachter Platz für die Prüfungsleitung einzurichten (Zelt pp).

Für die Siegerehrung ist eine musikalische Untermalung vorzuhalten.
Der Ausrichter benennt einen würdigen Schirmherrn mit einem entsprechenden Wortbeitrag im Katalog.

Die Benutzung eines Stadions muss vertraglich gesichert sein. Tageskonzessionen müssen vorliegen.

Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen.
Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die Erreichbarkeit eines nahegelegenen Tierarztes.

Der Ausrichter hält einen Probehund für den Schutzdienst und ggf. Hunde zum Gegenführen in der Abteilung B vor.

Der Ausrichter ist abgesehen von der sportlichen Durchführung der Veranstaltung grundsätzlich autark. Er akzeptiert, dass die Veranstaltung ohne Pausen durchgeführt wird. Alle Teilnehmer erhalten vom Ausrichter einen Katalog.

Teilnehmer/ OfG

Der OfG stellt die Mannschaft aus zuverlässigen und teamfähigen Sportfreunden für den Wettkampf zusammen.Der LV zahlt an die Teilnehmer und den Mannschaftsführer einen Pauschalbetrag zu gleichen Teilen.

Qualifikation zur der auf die NDMM folgenden Gebrauchshundmeisterschaft des LV Schleswig-Holstein:
Die Teilnehmer an der Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft (inklusiv des Ersatzteilnehmers) sind unter den Voraussetzungen der Anlage 1 jeweils für die nachfolgende GHM qualifiziert.

Leistungsrichter, Prüfungsleiter, Schriftführer, Schutzdiensthelfer, Ersatzhelfer

Im Falle der Ausrichtung stellt der LV den o.g. Personenkreis.
Der LR wird vom LRO/LV berufen.
Die Schutzdiensthelfer werden vom OfG /LV in Absprache mit dem LRO/LV berufen.
Findet die Veranstaltung landesverbandsfremd statt, stellt und entschädigt der LV einen LR.
Die Leistungsrichter und der PL müssen eine graue Hose und einen blauen Blazer tragen.

Kostenregelung

Der LV erhält vom Ausrichter pauschal 750,- Euro zur Deckung aller personellen Kosten. In begründeten Härtefällen tritt der LV – Vorstand mit dem Ausrichter in Verhandlung.

Der 1. Vorsitzende und der Kassenwart erhalten vom LV Fahrkosten und eine angemessenen Verpflegung.

Die LR und der PL erhalten vom LV die anfallenden Tagesätze, Fahrkosten, ggf. Übernachtungsentschädigungen und eine angemessene Verpflegung.

Der Schriftführer und die Schutzdiensthelfer erhalten vom LV Fahrkosten und eine angemessene Verpflegung.

Die Teilnehmer und alle an der Veranstaltung verantwortlich beteiligten Personen haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen, die mit der Meisterschaft in Verbindung stehen. Dies gilt auch für alle DVG – LR.

Öffentlichkeitsarbeit

Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter.
Überörtlich ist der OfÖ/LV zuständig.
Ein Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan wird vom PL gefertigt und über den OfÖ/LV dem RfÖ/ DVG zugesandt.

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 07.02 2016 in Neumünster]


Anlage VI zur Satzung

LV-Pokalkampf

zum Inhalt "Satzung"

Der Pokalkampf soll dazu dienen, die sportliche, kameradschaftliche und freundschaftliche Zusammengehörigkeit der MV und seiner Mitglieder zu fördern. Er findet alljährlich statt. Es sei denn, die Delegiertentagung beschließt, an seiner statt eine BH-Meisterschaft durchzuführen.

Veranstaltung

  • Bewerbungen zur Vergabe der Ausrichtung müssen spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim 1. Vorsitzenden des LV schriftlich eingegangen sein
  • Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das Folgejahr per Abstimmung vergeben
  • Sie findet am 2. Wochenende im Mai statt
  • Geführt wird nach der gültigen PO (VPG und IPO sind gleichgestellt)
  • Die Startfolge wird am Veranstaltungstag ausgelost
  • Die Sieger / Siegermannschaften erhalten je einen Pokal zum Verbleib und den entsprechenden Wanderpokal
  • Alle anderen Teilnehmer erhalten eine Erinnerungsgabe

Titel / Teilnehmer

Er werden folgende Titel im Wettkampf ermittelt:

  • Landesverbandspokalsieger (nur Einzelstarter in VPG/IPO I, II, III, geführt in den Abteilungen B und C, bei Punktgleichheit entscheidet die höhere Stufe, dann das höhere Ergebnis in der Abt. C, Alterklassenhunde sind nicht zugelassen, Wiederholer nur in der höchsten Stufe laut L)
  • Landesverbandsmannschaftspokalsieger ( zwei Hundeführer aus einem MV ( 1 Hund in B, ein Hund in C ohne Rücksicht auf die Stufe, bei Punktgleichheit entscheidet die höhere Punktzahl in Abt. C, bei weiterer Punktgleichheit die addierten Schutzhundstufen)
  • Landesverbandspokalsieger BH ( Gem. PO, 1.Teil, bei Punktgleichheit entscheidet das jüngere Alter)
  • Landesverbandspokalmannschaftssieger BH ( zwei Hundeführer aus einem MV, bei Punktgleichheit entscheidet das addierte jüngere Alter)
  • Die Teilnehmer starten in sportlicher Kleidung, alternativ in schwarz-weiß
  • Qualifikation für die LV-Gebrauchshundmeisterschaft über die Teilnahme am LV-Pokalkampf: Die Einzelstarter in der Stufe III ( VPG und IPO ) qualifizieren sich, wenn sie im Qualifikationszeitraum eine bestandene Fährte ( VPG III oder FH ) nachweisen können und in den Abteilungen B und C jeweils 85 Punkte, TSB a, erreicht haben

Helfer im Schutzdienst, Ersatzhelfer

  • Die o.g. Funktionsträger werden vom Prüfungsleiter (LRO) und dem OfG in Absprache mit dem LV Vorstand berufen
  • Die Schutzdiensthelfer / Ersatzhelfer werden vom LRO/LV und OfG/LV und mit den Einladungen zur Veranstaltung veröffentlicht

Pflichten des ausrichtenden Vereins

Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung des folgenden Forderungskataloges:

  • Die Teilnehmer und die MV werden in Absprache mit dem PL mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für einen Katalog und die Herausgabe eines würdigen Plakates verantwortlich
  • Der Ausrichter garantiert ein gepflegtes Vorführgelände für die Abteilungen B und C. Er ist für ordnungsgemäßen Zustand aller vorgeschriebenen Geräte verantwortlich. Er stellt in Absprache mit dem PL ausreichend verantwortungsbewusste Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung
  • Er sorgt für sanitäre Anlagen und nach Möglichkeit für ausreichend überdachte Sitzplätze
  • Er sorgt für ausreichende Parkmöglichkeiten für Zuschauer und einen räumlich getrennten Hundeführerparkplatz, möglichst im Schatten
  • Der Ausrichter stellt die Pistole und Munition, Hilfsmittel zum Abkreiden, eine Ergebnistafel und eine Lautsprecheranlage
  • Er stellt 1 Probehund im Schutzdienst
  • Unmittelbar an der Vorführfläche ( B u. C.) ist ein überdachter Platz für die Prüfungsleitung einzurichten (Zelt pp.)
  • Für die Siegerehrung ist eine entsprechende musikalische Untermalung vorzuhalten
  • Der Ausrichter benennt einen würdigen Schirmherren mit einem entsprechenden Wortbeitrag im Katalog
  • Die Benutzung eines Stadions muss vertraglich gesichert sein. Tageskonzessionen müssen vorliegen
  • Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen
  • Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die Erreichbarkeit eines nahegelegenen Tierarztes

Pflichten des LV

  • Der LV unterstützt den Ausrichter in allen Belangen. Er hält über den PL ständig Kontakt
  • Der LV ist zuständig für die Ehrenpreise und Urkunden, die Startnummern, die ordnungsgemäße Schutzbekleidung und Ärmel in Absprache mit den eingesetzten Helfern im Schutzdienst
  • Er ist verantwortlich für den Abschluss aller nötigen Versicherungen (Haftpflicht pp.)

LRO/LV - Prüfungsleitung

  • Prüfungsleiter des LV-Pokalkampfes ist der LRO/LV
  • Er stellt den Fristschutzantrag spätestens 8 Wochen vor der Meisterschaft
  • Er kann durch ein LV-Vorstandsmitglied oder einen LV- LR nach Vorstandsbeschluss vertreten werden, wenn nachvollziehbare Gründe vorliegen. Er verliert nicht sein Weisungsrecht gegenüber dem Vertreter, es sei denn, er ist Teilnehmer
  • Der PL ist für die Gesamtorganisation und für alle mit dem PL - Amt verbundenen Aufgaben verantwortlich
  • Er gibt die Einladung zur Veranstaltung an die Teilnehmer und MV sofort nach Meldeschluss heraus

Leistungsrichter

  • Es dürfen bis 2 LR aus dem DVG / dhv eingesetzt werden
  • Die Berufung erfolgt des LRO / LV
  • Die Benachrichtigung der LR erfolgt so schnell wie möglich, spätestens 10 Tage vor der Meisterschaft
  • Die Leistungsrichter sind gehalten eine graue Tuchhose und einen blauen Blazer zu tragen

Kostenregelungen

  • Die Startgebühr der Teilnehmer muss den Verbandsbestimmungen entsprechen. Sie wird vom LV zur Kostendeckung vereinnahmt
  • Die Kosten für den Prüfungsleiter trägt der LV (pro Tag einen Tagessatz plus Fahrkosten gem. den Verbandsbestimmungen)
  • Die Kosten für die eingesetzten LR und Schutzdiensthelfer tragen der LV und der Ausrichter zu gleichen Teilen. Die Kosten für den / die LR bestehen aus einen Tagessatz pro eingesetzten Tag und den Fahrkosten. Der / die Schutzdiensthelfer erhalten 1/3 Tagessatz pro eingesetzten Tag und die Fahrtkosten
  • Alle anderen für benötigte Vorstandsmitglieder anfallende Kosten übernimmt der LV
  • Die Kosten für die Ehrenpreise, Urkunden und Armüberzüge übernimmt der LV

Öffentlichkeitsarbeit

  • Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter
  • Überörtlich ist der OfÖ / LV zuständig
  • Ein Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan wird vom PL gefertigt und über den OfÖ / LV dem Schriftleiter des DVG zugesandt

Verschiedenes

  • Die Teilnehmer und alle an der Veranstaltung verantwortlich beteiligten Personen haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen, die mit der Meisterschaft in Verbindung stehen. Dies gilt auch für alle dhv - LR

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 02. Februar 2003 in Wasbek.]


Anhang zur Anlage VI zur Satzung

Pokalvergabebestimmungen

Der Landesverband stiftet für den LV-Pokalkampf je einen Pokal für Begleithund-Mannschaften, Gebrauchshundmannschaften und Einzelstarter in der VPG-Stufe.

Allgemeine Bestimmungen

Die Pokale haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Laufzeit beginnt mit dem LV-Pokalkampf 1998 und endet mit dem LV-Pokalkampf 2002. Die Laufzeit verkürzt sich, wenn ein Pokal 3 x hintereinander gewonnen wird. Bei den Mannschaftspokalen ist es ohne Bedeutung, ob es in jedem Jahr andere Starter sind. Die endgültige Vergabe erfolgt auf dem Pokalkampf des nächsten Jahres Die Pokalgravuren werden vom Landesverband getragen

Vergabebestimmungen für den BH-Mannschaftspokal

Am Tage des Pokalkampfes wird der Pokal an die Mannschaft mit dein höchsten Gesamtergebnis vergeben. Besteht Punktegleichstand, zählt das jüngere Alter der Hunde. Bei weiterem Punktegleichstand wird der Pokal an die Mannschaft vergeben, deren Hunde die wenigsten Prüfungen absolviert haben Diese Bestimmungen gelten auch für die endgültige Vergabe.

Vergabebestimmungen für den VPG - Mannschaftspokal

Am Tage des Pokalkampfes wird der Pokal an die Mannschaft mit dem höchsten Gesamtergebnis vergeben. Bei Punktegleichstand zählt die höhere VPG-Stufe. Bei weiterem Punktegleichstand zählt die höhere Punktzahl der Unterordnung. Besteht auch dann noch Punktegleichstand, zählt das jüngere Alter der Hunde. Diese Bestimmungen gelten auch für die endgültige Vergabe

Vergabebestimmungen für den Gebrauchshundpokal

Am Tage des Pokalkampfes wird der Pokal an den/die HF mit der höchsten Punktzahl vergeben. Bei Punktegleichstand zählt die höhere VPG-Stufe. Besteht dann noch Punktegleichstand, wird der Pokal an den/die HF mit dem höchsten Ergebnis der Unterordnung vergeben. Bei weiterem Punktegleichstand zählt das jüngere Alter des Hundes. Diese Bestimmungen gelten auch für die endgültige Vergabe.

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 06.02.1999 in Schackendorf zum Inhalt "Satzung"]


Anlage VII zur Satzung

LV Agilitymeisterschaft

zum Inhalt "Satzung"
1. Der Landesverband Schleswig-Holstein veranstaltet jährlich eine LV-Agility-Meisterschaft. Sie ist die Spitzenveranstaltung im jeweiligen Sportjahr, ausgetragen nach den Maßgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung in den Stufen A3 und JP3 als Kombination. Sie dient zur Ermittlung des Landesmeisters Agility der jeweiligen Kategorie Large, Medium und Small.

2. Die Veranstaltung muss bis zum 30.06. des Jahres stattfinden (Meldeschluss Bundessiegerprüfung)
.
3. Die Bewerbung zur Vergabe der Agility-Landesmeisterschaft muss spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim Geschäftsführer des LV über den/die OfA des LV schriftlich eingereicht werden und wird für das nächste Jahr vergeben.

4. Die LV Agility-Meisterschaft kann als offenes Turnier durchgeführt werden.

5. Das Meldegeld je Team beträgt €12,50 und dieses erhält der Ausrichter.

6. Die Kosten für die Veranstaltung trägt der Ausrichter (Richter, usw.) Die technische Leitung der Veranstaltung obliegt dem Ausrichter.
Aufgaben: Erstellung von Teilnehmer- und Starterlisten, Beschaffung aller erforderlichen Agility-Geräte zur Durchführung des Wettkampfes nach den Vorschriften der jeweils gültigen Prüfungsordnung inklusive der notwendigen Geräte zur Durchführung von elektronischer Zeitmessung, Bereitstellung aller erforderlichen Mitarbeiter zur Durchführung der LV Agilitymeisterschaft (Wettkampfbüro, Sprecher, Zeitnehmer, Schreiber, Parcourshelfer, Parcoursbauer usw.) Bereithaltung einer Lautsprecheranlage, usw.

7. Der Landesverband ist zuständig für die Beschaffung der Ehrenpreise und Urkunden.

8. Den Terminschutzantrag stellt der Ausrichter mindestens 10 Wochen vor der Veranstaltung.

9. Prüfungsleiter für die Landesmeisterschaft ist der/die OfA/LV. Sollte der/die OfA/LV selbst bei der LV Agility-Meisterschaft starten kann er/sie die Prüfungsleitung an den Ausrichter übertragen. Die Kosten trägt der Landesverband.

10. Teilnahmeberechtigt ist jedes Team der Klasse A3. Die Mitgliedschaft in einem Mitgliedsverein des LV Schleswig-Holstein muss nachgewiesen werden und der Hund muss eine gültige Leistungsurkunde eines Mitgliedsvereins aus dem LV Schleswig-Holstein haben.

11. Anmeldungen zur Landesmeisterschaft haben über den Mitgliedsverein (MV) an den/die OfA/LV, 8 Wochen vor der Veranstaltung zu erfolgen. Eine gegebenenfalls zusätzliche Meldung über ein Online Meldeportal und die Zahlung des Meldegeldes werden in der jährlichen Ausschreibung geregelt. Die Anmeldungen sind vom OfA oder dem 1. Vorsitzenden des MV zu unterschreiben.

12. Der Landesverband besorgt die vom DVG, für die Landes- Veranstaltung, zur Verfügung gestellte Ehrengabe und übergibt sie dem Ausrichter.

13. Der Ausrichter verpflichtet sich alle für die Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Genehmigungen und Gestattungen einzuholen.

14. Der Ausrichter verpflichtet sich, für die Bereithaltung eines Tierarztes und (wenn Aufgrund der Teilnehmer- und Zuschauerzahlen erforderlich) die Anwesenheit eines Sanitätsdienstes während der Veranstaltung auf der Platzanlage zu sorgen.

15. Der Leistungsrichter der LV-Veranstaltung werden dem Ausrichter vom OfA/DVG benannt.

16. Die Benachrichtigung des/der LR erfolgt spätestens 2 Wochen vor der Veranstaltung durch den/die OfA/LV.

17. Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter. Die Mitteilungen an die überörtliche Presse erfolgen über den/die OfÖ/LV.

18. Ein Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan "HUNDEsport" wird vom OfA/LV gefertigt und über den/die OfÖ/LV dem/der RfÖ des DVG zugesandt.

19. Der Ausrichter schließt die für die Veranstaltung erforderlichen Versicherungen (Haftpflichtversicherung, Versicherung für die eingesetzten Mitarbeiter, usw.) ab.

20. Die Sicherstellung das sowohl für die leiblichen Belange als auch hinsichtlich der sanitären Anlagen für die Aktiven und Zuschauer in ausreichendem Maße und zumutbar vorgesorgt ist obliegt dem Ausrichter.

21. Laut Kostenordnung DVG ist der LV für die Entschädigung der Teilnehmer an der Bundessiegerprüfung zuständig. Der LV zahlt an die qualifizierten Teilnehmer eine Pauschale gemäß der LV Kostenordnung.

[Geändert und beschlossen auf der Delegiertentagung am 05.02.2017 in Neumünster.]


Anlage VIII zur Satzung

LV Obediencemeisterschaft

zum Inhalt "Satzung"

  1. Der Landesverband Schleswig-Holstein veranstaltet jährlich eine LV- Meisterschaft Obedience
  2. Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das Folgejahr per Abstimmung vergeben
  3. Die Veranstaltung muss mindestens 2 Wochen vor Meldeschluss zur DVG-BSP-Obedience stattfinden
  4. Die LV Obedience-Meisterschaft kann als offenes Turnier durchgeführt werden
  5. Sie sollte möglichst an einem Tag durchgeführt werden
  6. Bewerbungen zur Vergabe der LV-MO müssen spätestens 6 Wochen vor der Delegiertentagung beim Geschäftsführer des Landesverbandes schriftlich eingereicht werden
  7. Das Startgeld erhält der Ausrichter, z.Zt. 20,-- €
  8. Die Kosten der Veranstaltung trägt der Ausrichter (Rosetten, Richter, ...etc.). Die organisatorische Leitung obliegt dem Ausrichter ( Aufgaben: Versenden der Einladungen an die MV des LV mind. 5 Wochen vor der Veranstaltung, Erstellung von Starterlisten, Ausmessen und Begrenzung des Ringes, Bereitstellung einer Lautsprecheranlage und der Arbeitsutensilien z.B. Pylonen, Metallapportel, ...etc.)
  9. Der Landesverband stellt dem Veranstalter 200,--€ zur Verfügung
  10. Prüfungsleiter für die LV-Obedience-Meisterschaft ist der/die OfO/LV; die Kosten trägt der Landesverband
  11. Der Ausrichter verpflichtet sich, für die Bereithaltung eines Tierarztes und Sanitätsdienstes während der Veranstaltung zu sorgen
  12. Der Ausrichter verpflichtet sich für die Veranstaltung eine Gestattung gemäß §12 Abs. 1 Gaststättengesetz beim zuständigen Ordnungsamt erteilen zu lassen.
  13. Ebenfalls verpflichtet er sich, für die Veranstaltung eine Genehmigung beim Kreis- bzw. Stadtveterinäramt gemäß §1 der Landesverordnung zum Schutze gegen Tollwut, i.V.m. §1 Abs. 2 des Gesetzes zur Ausführung des Tierschutzgesetzes erteilen zu lassen
  14. OB-Leistungsrichter der Veranstaltung werden dem Ausrichter vom OfO-LV benannt
  15. Die LV-Obedience-Meisterschaft wird in den Prüfungsstufen 1, 2 und 3 durchgeführt.
    Die hierfür erforderliche Qualifikation und die Mitgliedschaft in einem Mitgliedsverein des Landesverbandes Schleswig-Holstein müssen nachgewiesen werden
  16. Die Teilnehmer tragen Sportbekleidung
  17. Meldeschluss ist 2 Wochen vor der Veranstaltung
  18. Ein Zurückziehen der Meldung nach Meldeschluss entbindet nicht von der Zahlung des Startgeldes
  19. Die Teilnehmer erhalten Rosetten nach den erzielten Werturteilen
    - Vorzüglich rote Rosette
    - Sehr gut blaue Rosette
    - Gut gelbe Rosette
      Der Erstplatzierte jeder Klasse erhält zusätzlich eine Rosette in den Landesfarben
      Die Rosetten müssen mit Prüfungsort, Datum und Klasse versehen sein
      Die Teilnahme an der Siegerehrung ist Pflicht und erfolgt mit Hunden
      In Ausnahmefällen kann eine Freistellung beim OfO-LV beantragt werden. Zuwiderhandlungen führen zur Disqualifikation
  20. Der LV besorgt die vom DVG für die Landesveranstaltung zur Verfügung gestellte Ehrengabe und übergibt diese dem Ausrichter
  21. Pressemitteilungen vor- und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter. Die Mitteilungen an die überörtliche Presse erfolgen über den/die OfÖ/LV
  22. Der Bericht über die Prüfung im Verbandsorgan "DH" wird vom OfO/LV gefertigt und über den OfÖ/LV dem Schriftleiter des DVG zugesandt
  23. Die Überprüfung des Wettkampfringes hat mindestens 10 Tage vor dem Wettkampf durch den OfO/LV zu erfolgen
  24. Der LV klärt vor der jeweiligen Veranstaltung die haftungsrechtlichen Fragen und schließt gegebenenfalls eine entsprechende Versicherung für diese Veranstaltung ab.
  25. Die Teilnehmer der BSP erhalten vom LV eine pauschale Unkostenvergütung

[Beschlossen auf der Delegiertentagung am 12. Februar 2006 in Wasbek.]


Anlage IX zur Satzung

THS Länderwettkampf

zum Inhalt "Satzung"

Teilnehmende Landesverbände

LV Schleswig-Holstein
LV Niedersachsen
LV Mecklenburg-Vorpommern
LV Sachsen-Anhalt

Veranstaltung

Der THS-Länderkampf soll der Leistungsförderung und dem Leistungsvergleich im Turnierhundsport der beteiligten DVG–Landesverbände dienen. Darüber hinaus soll die Kameradschaft zwischen den beteiligten Sportfreundinnen und Sportfreunden gefördert werden. Diesem Zweck soll vornehmlich auch das Zusammentreffen am Vortage des Wettkampfes (Meldung) und dem Angebot einer gemeinsamen Abendveranstaltung dienen.
Die einvernehmlich vereinbarten Austragungsbestimmungen zwischen den LV haben daneben Gültigkeit

Durchführungstermin und Durchführung

Die Veranstaltung findet alljährlich am letzten Wochenende im Monat Mai statt.
-    Die Durchführung obliegt den teilnehmenden Landesverbänden in feststehender Reihenfolge. Abweichende Regelungen sind in einvernehmlicher Absprache zwischen den Landesverbänden möglich.
-    Prüfungsleiter (PL) ist der/die OfT des ausrichtenden LV
-    Geführt wird in den Disziplinen Vierkampf, Geländelauf 2000m, Hindernislauf und Shorty
-    Der Fristschutzantrag wird vom OfT des ausrichtenden LV gestellt.
-    Die Einladung an die teilnehmenden Landesverbände erfolgt durch den OfT/LV
-    Die THS Leistungsrichter sind dem ausrichtenden LV (OfT) bis spätestens 1. April des Jahres zu benennen. Die Meldung erfolgt über die OfT der teilnehmenden LV.
-    Die Bestätigung (Meldeliste) an die amtierenden OfT erfolgt durch den OfT/LV.

Vergabe

-    Der LV Schleswig-Holstein richtet die Veranstaltung alle 4 Jahre aus.
-    Die Veranstaltung wird auf der Delegiertentagung für das darauffolgende Jahr vergeben
-    Bewerbungen für die Ausrichtung der Meisterschaft müssen 6 Wochen vor der Delegiertentagung dem 1. Vorsitzenden des LV schriftlich vorliegen.
-    Sollte keine Bewerbung vorliegen bemüht sich der LV um einen Ausrichter und beschließt den Zuschlag per Vorstandsbeschluss (Arbeitsgemeinschaften sind möglich).
-    Der ausrichtende LV ist verantwortlich für den Abschluss aller nötigen Versicherungen (Haftpflicht pp.)

Bewerbungsvoraussetzungen

Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung der folgenden Anforderungen:
- Der ausrichtende MV stimmt alle wesentlichen Fragen in der Vorbereitungsphase der Veranstaltung mit dem OfT/LV bzw. PL ab
- Alle beteiligten Landesverbände und die MV des LV Schleswig-Holstein werden unter Beteiligung des OfT/LV mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für umfassende Veranstaltungshinweise (Meldungen, Startreihenfolgen, Zeitplanung, Unterkünfte/Zeltplatz etc.) und die Herausgabe eines der Veranstaltung angemessenen Plakates für die MV der beteiligten LV verantwortlich (ca. .. Stück). Das Plakat muss auf den Veranstalter (LV Schleswig-Holstein) hinweisen und darf nicht kleiner als DIN A3 sein
- Der Ausrichter garantiert ein ebenes, sportgerechtes Gelände. Er ist für den ordnungsgemäßen Zustand aller lt. TO vorgeschriebenen Geräte verantwortlich. Er stellt eine Lautsprecheranlage, eine Zeitmessanlage, Stoppuhren und sichert die Verfügbarkeit ausreichend eingewiesener Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung zu'
- Der Ausrichter stellt entsprechend eingewiesenes Personal für eine computergestützte Auswertung und Urkundenerstellung (ggf. leistet hier der OfT/LV Unterstützung/Beratung)
- Er sorgt für sanitäre Anlagen, ausreichende Parkmöglichkeiten für Zuschauer und Teilnehmer sowie möglichst nahe liegendes Gelände für Zelte/Wohnmobile
- Der Ausrichter veranstaltet einen Sportlerabend, der – dem Anlass und den Wetterbedingungen angepasst – ein gemütliches Beisammensein ermöglicht
- Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen
- Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die Erreichbarkeit eines nahe gelegenen Tierarztes
- Der Ausrichter erhält das Meldegeld zur Deckung aller personellen und administrativen Kosten (u. a. Erinnerungsgaben für die Starter, Urkunden etc.), und stellt darüber hinaus eine angemessene Verpflegung der Funktionsträger sicher
- Der Ausrichter ist abgesehen von der sportlichen Durchführung der Veranstaltung grundsätzlich autark. Er akzeptiert, dass die Veranstaltung ggf. ohne Pausen durchgeführt wird

LV-Teilnehmer / OfT
Mit der Abgabe der Bewerbung garantiert der Bewerber die Erfüllung der folgenden Anforderungen:
-    Der ausrichtende MV stimmt alle wesentlichen Fragen in der Vorbereitungsphase der Veranstaltung mit dem OfT/LV bzw. PL ab.
-    Alle beteiligten Landesverbände und die MV des LV Schleswig-Holstein werden unter Beteiligung des OfT/LV mit allen veranstaltungsrelevanten Informationen rechtzeitig versorgt. Darüber hinaus zeichnet der Ausrichter für umfassende Veranstaltungshinweise (Meldungen, Startreihenfolgen, Zeitplanung, Unterkünfte/Zeltplatz etc.) und die Herausgabe eines der Veranstaltung angemessenen Plakates für die MV der beteiligten LV verantwortlich. Das Plakat muss auf den Veranstalter (LV Schleswig-Holstein) hinweisen und ist als Ausdruck (DIN-A3) in angemessener Stückzahl für die LV-interne Bewerbung der Veranstaltung oder alternativ auch digital für alle MV’e des LV Schleswig-Holstein sowie auch die MV’e der beteiligten Landesverbände bereitzustellen.
-    Der Ausrichter garantiert ein ebenes, sportgerechtes Gelände. Er ist für den ordnungsgemäßen Zustand aller lt. THS-PO vorgeschriebenen Geräte verantwortlich. Er stellt eine Lautsprecheranlage, eine Zeitmessanlage, Stoppuhren und sichert die Verfügbarkeit ausreichend eingewiesener Sportfreunde zur Durchführung der Veranstaltung zu.
-    Der Ausrichter stellt entsprechend eingewiesenes Personal für eine computergestützte Auswertung und Urkundenerstellung (ggf. leistet hier der OfT/LV Unterstützung/Beratung).
-    Er sorgt für sanitäre Anlagen, ausreichende Parkmöglichkeiten für Zuschauer und Teilnehmer sowie möglichst nahe liegendes Gelände für Zelte/Wohnmobile.
-    Der Ausrichter veranstaltet einen Sportlerabend, der – dem Anlass und den Wetterbedingungen angepasst – ein gemütliches Beisammensein ermöglicht.
-    Der Ausrichter sorgt für die Einhaltung aller amtstierärztlichen Bestimmungen.
-    Er sorgt für einen am Veranstaltungsort befindlichen Sanitätsdienst und die Erreichbarkeit eines nahe gelegenen Tierarztes.
-    Der Ausrichter erhält das Meldegeld zur Deckung aller personellen und administrativen Kosten (u. a. Erinnerungsgaben für die Starter, Urkunden etc.), und stellt darüber hinaus eine angemessene Verpflegung der Funktionsträger sicher.
-    Der Ausrichter ist abgesehen von der sportlichen Durchführung der Veranstaltung grundsätzlich autark. Er akzeptiert, dass die Veranstaltung ggf. ohne Pausen durchgeführt wird.

LV-Teilnehmer / OfT
-    Der OfT/LV stellt in Zusammenarbeit mit den OfT der MV/LV, die Mannschaft aus zuverlässigen und teamfähigen Sportfreunden für den Wettkampf zusammen.
-   Der LV setzt einen Mannschaftsführer ein. Laut Kostenordnung des DVG ist der LV für die Entschädigung der Teilnehmer an der Bundessiegerprüfung zuständig, so dass der LV an die qualifizierten Teilnehmer und an die Mannschaftsführung einen Pauschalbetrag zu gleichen Teilen zahlt. Für alle weiterführenden Veranstaltungen sind die entsprechenden Verbände zuständig.

THS Leistungsrichter / Prüfungsleiter

-    Im Falle der Ausrichtung stellt der LV den Prüfungsleiter und übernimmt dessen Auslagen.
-    Die THS-Leistungsrichter werden von den OfT der Gast-LV berufen und dem Ausrichter benannt.
-    Findet die Veranstaltung landesverbandsfremd statt, stellt der LV einen THS-LR und übernimmt dessen Auslagen.

Öffentlichkeitsarbeit
-    Pressemitteilungen vor und nach der Veranstaltung an die örtliche Presse erfolgen durch den Ausrichter.
-    Überörtlich ist der OfÖ/LV zuständig.
-    Ein Bericht über die Veranstaltung im Verbandsorgan wird vom PL gefertigt und über den OfÖ/LV dem OfÖ/ DVG zugesandt.

[Geändert und beschlossen auf der Delegiertentagung am 03.02.2013 in Wasbek.]

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