SHV Logo transparentWie alles begann...
Wie überall im Leben, braucht es begeisterte und engagierte Menschen um Neues zu schaffen und andere zu begeistern.
Beim SHV Todtglüsingen sind Brigitte und Peter Hidde diese besonderen Menschen, die mit Ihrer Begeisterung und Liebe zum Agility etwas Neues schufen.
Beide sind seit 1990 im aktiven Hundesport tätig. Die Ausbildung in der Sparte Agility begann mit Wochenseminaren bei der Schweizerin Astrid Steiner und bekam bei Sigrun Pape, damals eine der erfolgreichsten Agility-Trainerinnen, in Hamburg die breite Basis. Der Polizeihundesportverein Alstertal war viele Jahre Ihre Heimat. Hier erfolgte der Aufstieg unter verschiedenen Trainern vom Anfänger bis zur höchsten Leistungsklasse mit Teilnahme an der Bundessiegerprüfung, der VDH-DM und der Qualifikationsläufe zur WM. Seit 1999 ist Brigitte auch im Bereich Obedience aktiv und nahm an den ersten deutschen Bundessiegerprüfungen in Dortmund teil. Zuerst wurde in Ermangelung eines Deutschen Reglements nach dem Dänischen Reglement ausgebildet und gerichtet. Im Zuge der Aus- und Weiterbildung stieg sie bis in die höchste Leistungsklasse auf.
2006 wechselten Brigitte und Peter in den erfolgreichen GHV-Flensburg.
Parallel übernahm Brigitte im TSV Todtglüsingen den Bereich Agility in der Abteilung Hundesport. Als die Agilitygruppe immer größer wurde und die Reife der Hundesportler einen Start auf offiziellen Turnieren ermöglichte, begannen seitens des TSV die Überlegungen, einen neuen Verein im Verein zu gründen, der mit dem Regelwerk und den Bedingungen des VDH und denen des DVG konform geht.
Der Sporthunde-Verein Todtglüsingen entstand.2
Am 1. Januar 2007 erfolgte die offizielle Aufnahme in den DVG.
Wir danken dem TSV Todtglüsingen für die enorme Unterstützung bei der Vereinsgründung. Wir werden dem Verein immer verbunden sein.
Heute bietet der Sporthundeverein-Todtglüsingen e.V. neben der Begleithundeausbildung auch die Sparten Agility, Hoopers, Obedience, Rally Obedience, Mantrailing und seit März 2017 nun auch die Wasserarbeit an.
Und wieder waren es Begeisterung und Engagement gepaart mit Zufall, die für Fortschritt und Wandel sorgten.
Durch Zufall kam der Kontakt zwischen Brigitte Hidde und Anneka Horch zustande. Als ehrenamtliche Trainerin für Wasserarbeit war Anneka Horch auf der Suche nach einem Verein, der sich interessiert an der Wasserarbeit zeigte und über ein geeignetes Trainingsgelände sprich einen eigenen See verfügte. Eine nicht ganz einfache Suche, die aber von Erfolg gekrönt war. Nach der Jahreshauptversammlung im Februar 2017 stand fest, dass der Sporthundeverein-Todtglüsingen e.V. in Zukunft auch Wasserarbeit anbieten wird.
Die Wasserarbeit ist eine nicht alltägliche Hundesportart und eignet sich gerade für schwere und große Hunde. Das regelmäßige Schwimmen bei der Wasserarbeit ist nicht nur förderlich für die Gesundheit von Mensch und Hund, sondern sie stärkt auch noch die Bindung zwischen Hund und Halter. Zudem ist die Wasserarbeit ein Teamsport, d.h. nur gemeinsam in der Gruppe mit anderen Mensch/Hundeteams wird trainiert, gelacht, gelernt und agiert.
Die Hunde lernen so nach und nach viele verschiedene Übungen z.B. wie man einen Menschen am besten aus dem Wasser zieht, wie ein Boot oder ein Surfbrett geborgen wird, wie ein Rettungsring am besten im Wasser transportiert wird und vieles mehr. Und ganz nebenbei lernen sie eine bestimmte Reizkontrolle (z.B. darf der Hund erst nach Aufforderung los starten ins Wasser) was auch im alltäglichen Leben mit dem Hund von Vorteil ist.
Der Hundeführer lernt im gemeinsamen Training mit seinem Hund zu kommunizieren, ihn einzuschätzen und bei den Übungen anzuleiten. Die Anforderungen an die Mensch/Hundeteams sind groß und viele Übungen müssen sich schrittweise erarbeitet und immer wieder wiederholt werden. Umso schöner ist es wenn eine Übung das erste mal gelingt und Hundeführer und Hund sich mit stolz geschwellter Brust anhimmeln.
Die Wasserarbeit eignet sich für jeden Hund, der eine ausgeprägte Affinität zum Element Wasser zeigt und körperlich fit ist. Kleine Hunde können ebenso wie große Hunde Wasserarbeit betreiben, natürlich gibt es dann andere Übungen für die Kleinen.
Die Anforderungen an den Menschen sind nicht weniger hoch. Der Hundeführer muss schwimmen können und einen Neoprenanzug tragen. Dieser schützt nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Hundekrallen die auf dem Rücken unliebsame Spuren hinterlassen können. Zudem wird von jedem Wasserarbeitsteammitglied verlangt, auch für andere ins Wasser zu gehen und sich „zum Löffel“ zu machen. Hunde wollen motiviert werden und das geht am besten mit hoher Stimmlage und reichlich Körpereinsatz. Ja, ein bisschen verrückt muss man sein, wenn man Wasserarbeit beim Sporthundeverein-Todtglüsingen e.V. betreiben möchte.

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