am 23./24.08.2014 beim GSV Friedrichsort

Der quantitative Umbruch innerhalb des Landesverband Schleswig-Holstein wurde durch das kleine Teilnehmerfeld unübersehbar. Waren es in den letzten Jahren fast immer 20 und mehr Teams, die sich um die Teilnahme an der DVG- Bundessiegerprüfung bemühten, so gingen in diesem Jahr nur 12 Teams an den Start. Es entwickelte sich trotzdem eine spannende Meisterschaft, die erst am Ende des zweiten Tages entschieden wurde. 4 Sportfreunde konnten letztendlich für die Bundessiegerprüfung 2015 gemeldet werden:Foto vom Landessieger

Petra Walter mit dem jüngsten Hund „Bursche v.d. Wesensberger Blutbuche“ (278 P.) und

Gönnar Ritke mit dem ältesten Hund „Chilly v. Rothebachquellchen“ (275 P.) sind als Sieger bzw. Vizesieger sicher qualifiziert.

Den dritten und vierten Platz belegten Matthias Wulf mit „Cobra v. d. Slavenburg“ (272 P.) und

Joachim Neeb mit „Ida v. Skandinavika“ (270 P.), die über die Liste der möglichen Teilnehmer nachrücken können. Darüber hinaus wurde 7x das Prädikat „gut“ und 1x die Wertnote „m“ gelistet. Fazit: Eine gute Veranstaltung mit vielen Highlights und attraktiven Randgeschehnissen!

Die Hundeführer und die große Zuschaueranzahl fühlten sich sehr wohl im überschaubaren, absolut gleichmäßigen Fährtengelände und auf der mit Verkaufsständen belebten Platzanlage des Ausrichters. Dem GSV Friedrichsort sei ausdrücklich gedankt für die gründliche Vorbereitung und Durchführung!

Alle Hundeführer bekamen durch die nicht hoch genug einzuschätzende Arbeit unserer Fährtenleger die Chance auf einen erfolgreichen Einstieg in die Prüfung. Gleichmäßige „mit Kopf“ gelegte Fährten sorgten dafür. Kai Dießner, Harald Voßbeck, Sandra Dämmrich und Rudi Buttgereit gebührt unser großer Dank. Ein Höhepunkt auch die Arbeit der beiden Helfer im Schutzdienst. Fair, schnell, selektierend, sicher und athletisch. So agierten Rene Mittmann (LV
S.-H.) im 1.Teil und unserer Gasthelfer Klaus Malion (LV Weser-Ems) im 2.Teil.

In den Vorjahren arbeiteten wir zumeist mit einem Leistungsrichter pro Abteilung, also mit insgesamt 3 Leistungsrichtern (davon 1 Gastrichter). Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl wurden in diesem Jahr nur 2 Leistungsrichter eingesetzt, die gemeinsam A, B und C richteten. Sicherlich immer eine Herausforderung, zumindest wenn man ohne Absprachen offen und ehrlich „abrechnet“ und nichts vom Prüfungsleiter geschönt wird. Immer wenn die Ergebnisse relativ weit auseinander lagen, wurde die Arbeit der beiden Richter von den Zuschauern als fragwürdig eingeschätzt. Das kann man aber erklären.

Vorausgesetzt dass beide Leistungsrichter die Prüfungsordnung fachlich richtig anwenden, ergeben sich möglicherweise immer noch Unterschiede in der Sichtweise und Auslegung, besonders wenn kontrovers ganze Übungen total oder halb entwertet werden. Insider können das nachvollziehen. Ich danke den beiden Leistungsrichtern, Torsten Hallfahrt (LV Niedersachsen) und Mirko Spiess (LV S.-H.) für ihre selbstbewusste Arbeit.

Abschließend gilt mein Dank den Hundeführern, die sportlich ihre Leistungen gezeigt und auch untereinander ein kameradschaftliches Miteinander gepflegt haben. Anerkennung auch für alle helfenden Hände des GSV Friedrichsort unter der Leitung vom 1. Vorsitzenden Volker Sulimma und für meine involvierten Vorstandskollegen.

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