THS Länderwettkampf in Ahnsbeck / LV Niedersachsen

Der LV Schleswig Holstein belegt mit einem Ergebnis von 1.240 Punkten den zweiten Platz in der Gesamtwertung des THS-Länderkampfes, der am heutigen Tage in Ahnsbeck bei Celle durchgeführt wurde.
Diese Platzierung verfolgt uns nun schon die letzten drei Jahre. Es ist schon wie verhext, zumal wir in diesem Jahr nur "einen" Punkt Abstand zum Sieger hatten, dem LV Niedersachsen, der damit seinem Ruf als Abo-Sieger mal wieder - wenn auch äußerst knapp - gerecht wurde. Wer sich in den Wertungen auskennt, weiß wie denkbar knapp diese Entscheidung war. Wie schnell sind Punkte im Gehorsam oder in den Laufdisziplinen verloren.

Auf den Plätzen 3 und 4 folgten die LV'e Berlin Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Insgesamt muss ich der diesjährigen Mannschaft

  • Gerd Engels mit Jill (GHSV Sylt)
  • Jan Dethmann mit Nena (PHV Lübeck)
  • Nati Knaack mit Kira (GHV Flensburg)
  • Ralph Manske mit Kerry (GHSV Sylt)
  • Helge v. Eitzen mit Lucky (GHSV Sylt)
  • Harald Müller mit Balou und Dodger (GHSV Sylt)
  • Detlev Schmidt mit Fox (HSV Schleswig)
  • Edeltraud Hildebrandt mit Felix (HSG Kiel)
  • Dirk Schacht mit Laika (HSG Timmendorfer Strand)
  • Conny von Eitzen mit Teddy (GHSV Sylt)

die trotz einer Verletzung die Shorty-Läufe bestritten hat, die in den Disziplinen Vierkampf, Hindernislaufturnier, Geländelauf und Shorty an den Start gingen, meinen Respekt und meine Anerkennung aussprechen. Alle haben Leistungen im oberen Bereich - speziell in Sachen Fehlerfreiheit - abgeliefert und unseren Landesverband damit fast bis an die Spitze gebracht.

Vielen Dank auch Reinhold Wiechmann, der als THS-LR wie gewohnt eine souveräne Arbeit ablieferte.
Nicht vergessen möchte ich auch einen Dank an den Ausrichter für eine hervorragend organisierte und gelungene Veranstaltung.

Gruß
Sönke Hansen
OfT LV
[PS: Nun bin ich platt und muss in die Waagerechte]

 

Ergebnisse

3. und 4. VDH Agility - Quali Lauf zur FCI WM 2009

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Parcouraufbau

Am Wochenende 18. und 19. April fanden die VDH – Qualifikationen zur FCI Weltmeisterschaft 2009 statt.
Kappeln war für die Austragung der Qualiläufe eine gute Wahl, denn die Hüholzhalle bot dem Anlass entsprechend ein tolles Ambiente. 148 hoch motivierte Teams, teilweise durch ganz Deutschland angereist, gingen an den Start. Während am Sonnabend die Anspannung den meisten Teilnehmern noch nicht so sehr anzusehen war, stieg sie am Sonntag jedoch ins Unermessliche. Auch wenn die Teilnehmer während der Vorführungen durch Professionalität glänzten, ließ das Ergebnis den einen oder anderen nicht ganz unberührt. Es floss die eine oder andere Freudenträne, als die Qualifikationsläufe für das Finale in Dortmund abgeschlossen waren. Nach äußerst spannenden und sehr anspruchsvollen Läufen standen nun die Teilnehmer fest.

Schleswig-Holstein ging mit 10 Teams an den Start, von denen sich 4 Teilnehmer die Fahrkarte nach Dortmund sicherten .

Von links :

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Teilnehmer für den LV Schleswig-Holstein


1x small Marlene Campe mit Tabea Prinzesska vom Birkenwappen vom GHV Flensburg ,

1x midi (leider kein Bild) Joana Behnke mit Nana’s Livia vom Segeberger Forst vom VfH Wasbek

2x large Gerhard Jensen mit Angel Fly vom Rosenstamm vom GHV Flensburg

Claudia Elsner mit Joey  Ace Joe vom Rosenstamm vom GHV Flensburg


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Die Finalisten für die Quali in Dortmund,
links außen OfA Hubert Elsner

Alle Ergebnisse der Einzelläufe sowie der Kombiwertung und der Gesamtpunktestand sind auf der Seite des DVG www.dvg-hundesport.de online.
Die Finalläufe der Qualifikation finden vom 1.bis 3. Mai in den Westfalenhallen Dortmund statt.

 

 

 

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Vielen Dank dem Helferteam

Ein Großteil der Helfer, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich wäre, an dieser Stelle sei es sogar geschrieben schwarz auf weiß ->
Vielen Dank !  An alle die unterstützt und geholfen haben die zwei Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Und selbstverständlich dem GHV Flensburg, der sich als Ausrichter dieser Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

Eveline Olesen
GHV Flensburg
Fotos: Ilona Girod


LV Gebrauchshundmeisterschaft 2009
1. - 3. Mai in Bönebüttel OT Husberg

LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !Schon wieder vorbei. Zwei, eigentlich 2 ½  Tage Schutzhundsport im Rahmen der Landesverbandsmeisterschaft. Sportler und Zuschauer fanden in Bönebüttel, OT Husberg eine extrem gepflegte Sportanlage vor, die von den Sportfreunden des GHSV Tungendorf aufwändig für diese Veranstaltung hergerichtet wurde. Ein großer Grillstand, ein ebenso großer Getränkestand und für Kaffee und reichlich Kuchen ein ganzes Zelt ließen dank motiviertem „Personal“ nur zu kurzen Zeiten mal eine Schlange entstehen. Das Tüpfelchen auf dem „i“ für das leibliche Wohl war dann der Eiswagen, der bei LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !den sommerlichen Temperaturen am Sonnabend genau die richtige Erfrischung bot.
Bestes Umfeld also für Teilnehmer wie für Zuschauer.
Das Probetraining am Freitag war wegen der knappen Zeit wie immer etwas hektisch, letztlich konnten sich aber alle 24 teilnehmenden Hundeführer und –führerinnen mit ihren Hunden auf die Gegebenheiten einstimmen. Nach der anschließenden Auslosung war die Startreihenfolge so durchgemischt, dass ausreichend Raum für Spekulationen über Endergebnisse bis zum SonntaLV GHM 2009 Klick mich groß !g LV GHM 2009 Klick mich groß !Nachmittag entstand.
Der Sonnabend begann bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen eigentlich vielversprechend. Aber: War es die Wärme? War es die Nachwirkung des Tanzes in den Mai? Bis zur dritten Gruppe am Nachmittag erreichte kein Team über 90 Punkte und die Zuschauer mussten mitunter vom Leistungsrichter Norbert Bösche durch die leistungsstarke Lautsprecheranlage mal aufgeweckt und animiert werden. Wer dabei ungünstig vor den Lautsprechern stand, hat wohl noch bis Mitte der Woche LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !einen leichten Tinnitus im Ohr…
In der letzten, der dritten Gruppe am Sonnabend legte der spätere Sieger René Machatsch mit W’Nobody Airport Hannover die Meßlatte mit 97/94 schon mal recht hoch, gefolgt von den Sportfreunden Radtke (92/88) und Harms (90/90).
Aber auch in den zeitgleich durchgeführten Fährten lag niemand auf der faulen Haut. Mit 1x 100, 3x 99 Punkten und den anderen Ergebnissen mit nicht wesentlich niedrigerer Punktzahl würden diese Starter am Sonntag mit LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !einem bequemen Polster in die Abt. B und C gehen.
Zum Sonntag eines vorweg: Das Rührei und die Brötchen am Morgen waren sehr lecker und der Eismann hatte an diesem Tag nicht so richtig viel zu tun. Gut beraten war, wer an Fleece und Schirm gedacht hatte.
Viel zu tun hatten hingegen nicht nur die Hundeführer, sondern ebenso die Zuschauer, die pünktlich um 10 Uhr die Vorführungen der ersten Gruppe sehen wollten. Hier startete die Vorjahressiegerin Karina Herbst neben H.-J. Freitag, Petra Wahl sowie Hans Speck, und hier waren schon erste gute LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !Gelegenheiten, am Ergebnis des bisherigen Punktbesten vom Vortag zu kratzen. Entsprechend zügig füllte sich die Sportanlage und die Zuschauer warteten gespannt auf den Beginn der Unterordnung. Sie sollten nicht enttäuscht werden, Petra Wahl erzielte 285 Gesamtpunkte, H.-J. Freitag 281 Zähler. Karina Herbst musste ihre Vorführung leider mit einem abgebrochenen Schutzdienst beenden. Mit 99 Punkten in „A“ von René Machatsch und der Gesamtpunktzahl 290 kamen dann trotz 100er Fährten auch Peter Radtke und Dieter Harms nicht mehr an dieses Ergebnis heran.
LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !Sehr gelungen waren die Vorführungen der HSF Nord/Einfeld während der Mittagspause, die überaus unterhaltsam zeigten, wie man sich noch so mit seinem Hund auf dem Platz bewegen kann. Wer das zu Hause nachmachen möchte, sollte allerdings zumindest ein schnurloses Telefon haben, und ein wenig Platz für die Landung der Frisbee-Scheiben.
Eine Pause zwischen den VPG Vorführungen nutzte der 1. Vors.LV Burkhard Welske, um eine besondere Ehrung vorzunehmen. Für die 60 jährige Mitgliedschaft im DVG überreichte er dem Ehrenvorsitzenden des LV LV GHM 2009 Klick mich groß !LV GHM 2009 Klick mich groß !Schleswig-Holstein Rudi Büker die Nadel und Urkunde des Verbandes im Namen der DVG Präsidentin Christa Bremer.
Ebenso Anerkennung erhielten für ihr langjähriges Bestehen die Vereine PSV Lübeck Nord sowie der THSV Travemünde, deren 1. Vorsitzende Wolfgang Rose und Andrea Klemm die Urkunden und Ehrengaben des DVG von Burkhard Welske überreicht bekamen.
Die Siegerehrung verlief leider nicht mehr so trocken, wie es sich alle gewünscht hätten. Nach witterungsbedingt kurzen, einleitenden Worten vom 1. Vors. GHSV Tungendorf Matthias Reymann und dem Bürgermeister der Gemeinde Bönebüttel und Schirmherrn der Veranstaltung Udo Runow übernahm es Prüfungsleiter Volker Sulimma zusammen mit Burkhard Welske, den Siegern und Platzierten der diesjährigen VPG Landesverbandsmeisterschaft ihre verdienten Pokale und Urkunden zu überreichen.
Insgesamt eine sehr gelungene und harmonische Veranstaltung mit ausnahmslos sportlich fairen Teilnehmern, die von den Mitgliedern des GHSV Tungendorf perfekt organisiert und durchgeführt wurde. Vielen Dank !

Stefan Kowalski


LV Meisterschaft Agility 2009
17. Mai in Ahrensbök

Die Ergebnisse der LV Meisterschaft Agility 2009 stehen fest.

Unerwarteter Sonnenschein und schon morgens um sieben ist es angerichtet: Ein sehr farbenfrohes, schönes Frühstücksbufett und der Kaffee duftete. Mmhh… Die Mitglieder der HSG Ahrensbök hatten sich wirklich sehr viel Mühe gemacht, die Aufregung der Teilnehmer und zu erwartenden Gäste der Agility Landesmeisterschaft 2009 zu dämpfen. Absolut gelungen, danke! Nun stand man vor einer Vielzahl von richtig lecker belegten und dekorierten Brötchen und hatte die Qual der Wahl. Für den Moment schien die Anspannung ein wenig verflogen, diesmal sollte es schliesslich auch alles anders sein:
Nur wer die Landesmeisterschaft mit einem “Gut” in einem Prüfungslauf absolviert, darf soweit zusätzlich qualifiziert auch zur BSP.
Die Gedanken schweiften - sollten die vorangegangen erkämpften Qualifikationen für die BSP und zur dhv DM umsonst gewesen sein? Heute entschied sich alles, der Titel Landesmeister stand damit ein wenig im Schatten der nun folgenden Läufe.
Agility-LR Jörg Thenert (LV Nord-Rheinland) hatte nicht nur das Wetter im Griff, selbst die Windrichtung passte zu seinen Parcours. Mit seiner gelassenen und freundlichen Ausstrahlung sorgte er während der gesamten Veranstaltung für einen stressfreien und professionellen Ablauf im Parcours.

Zum Kaffee wäre so mancher Konditor vor Neid erblasst, hätte er die Torten und Kuchen nur gesehen.
Wir haben sie essen dürfen. Fantastisch!
Recht herzlich danken wir der HSG Ahrensbök als Ausrichter für eine so gelungene und dem Rahmen mehr als angemessene Veranstaltung!

Die Ergebnisse:

Klick mich groß !Small
  • 1. Platz und Landessiegerin
    Marlene Campe mit Tabea
    GHV Flensburg
     
  • 2. Platz
    Susanne Stichert mit Olexa
    GHV Flensburg
     
  • 3.Platz
    Anike Schaller mit Paula
    PHV-Lübeck
     

Klick mich groß !Medium

  • 1. Platz und Landessiegerin
    Joana Behnke mit Nana
    VfH Wasbek
     
  • 2. Platz
    Torben Jahnke mit Grammy
    GHV Flensburg
     
  • 3.Platz
    Eva Wittke mit Ghostel
    GHV Lütjenburg
     

Klick mich groß !Large

  • 1. Platz und Landessieger
    Klaus Köhn mit Mette-Marie
    GHV Flensburg
     
  • 2. Platz
    Gerhard Jensen mit Agel Fly
    GHV Flensburg
     
  • 3.Platz
    Eveline Olesen mit Jack
    GHV Flensburg
     

Eveline Olesen
GHV Flensburg


Obedience-Landesmeisterschaft 2009 beim HSV Schleswig

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fand die diesjährige Landesmeisterschaft im Sportbereich Obedience statt. Zum allerersten Mal konnte diese eigenständig, ohne ein offenes Turnier, durchgeführt werden
20 Obediencesportlerinnen  und –sportler gingen an den Start:
Vier in Klasse 1, neun in Klasse 2 und sieben in Klasse 3 .

Unter den Augen des frisch gebackenen Leistungsrichters Andreas Rieschick, unterstützt von den Ringstewards Ingeborg Rieschick und Ursula Enderich stellten sie ihr Können unter Beweis.

Den Zuschauern wurden spannende Wettkämpfe geboten, jedoch hatte nicht jedes Team an diesem Tag das Glück auf seiner Seite.

Landesmeister 2009 sind:
in Klasse 1: Almuth Hanke (DSG Flensburg) mit Chanos, Austr. Shepherd
in Klasse 2: Monika Lucas (PGHV Kiel-Süd) mit Annouk, Border Collie
in Klasse 3: Marion Sievers (GHV Flensburg) mit Rocky, Mix

Herzlichen Glückwunsch!

Ursula Enderich
OfO LV S-H


Turnierhundsport-Länderkampf 2009 im LV Berlin-Brandenburg
beim MV Ludwigsfelde am 30./31. Mai 2009

THS Länderkampf 2009 - Mannschaft aus S-HAuch die sechste Auflage dieses seit 2004 ausgerichteten Vergleichskampfes im Turnierhundsport konnte für das Team aus Schleswig-Holstein nicht den erhofften Erfolg in der Mannschaftswertung bringen.
Am Ende dieses hervorragend ausgerichteten Wettkampfes konnten wir leider nur einen dritten Platz belegen. Den ersten Platz belegte die Mannschaft des LV Niedersachsen, den zweiten Platz - und nur knapp geschlagen - belegte der ausrichtende LV Berlin-Brandenburg. Den vierten Platz belegte die Mannschaft des LV Mecklenburg-Vorpommern.
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schleswig-Holstein bleibt dieser Ländervergleichskampf trotzdem in sehr angenehmer Erinnerung, hatte doch der ausrichtende Verein sich allergrößte Mühe gegeben, um allen das Pfingstwochenende so angenehm wie möglich zu machen. Auch der Sportlerabend am Samstag war ein Highlight. Dem miesen Wetter trotzend hatten die Verantwortlichen des MV Ludwigsfelde Ihr Vereinsheim (von so großzügigen Räumlichkeiten träumen die meisten Vereine nur) in einen Festsaal verwandelt und spielten sogar mit Live-Musik auf. So wurde es denn eine kurze Nacht und früh am Sonntag ging es dann auf die 2000m Geländelaufstrecke. Die anschließenden Gehorsamsleistungen und Laufdisziplinen füllten den Tag bis nach 14 Uhr. Die Siegerehrung wurde kurz nach 16 Uhr in der üblichen harmonischen Weise mit einem Einmarsch vollzogen. Danach konnten alle Teilnehmer die teils lange Heimfahrt antreten. Für die Sportfreundinnen und Sportfreunde von der Insel Sylt hieß es daher noch einen Zwischenstop auf dem Festland einzulegen, da der letzte Autozug nicht mehr erreicht werden konnte. 
Insgesamt bleibt für mich ein guter Eindruck von der Motivation und dem Engagement der Starterinnen und Starter, die den langen Weg auf sich genommen hatten, um hier ihr Bestes zu geben. Irgendwie war in vielen Wertungsläufen der Wurm drin und so war schon früh erkennbar, dass wir an diesem Tag nicht ganz vorne dabei sein würden. Um so bewundernswerter war der Ehrgeiz und die Konzentration mit denen die Teams bis zur letzten Disziplin zu Werke gingen.
Ich bedanke mich für dieses vorbildliche Engagement und die sportliche Einstellung der Schleswig-Holsteiner und hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder mit einer schlagkräftigen Mannschaft antreten können um hoffentlich mal ganz vorne zu stehen. Diese Hoffnung wird nicht zuletzt dadurch genährt, dass wir Schleswig-Holsteiner im nächsten Jahr Ausrichter des THS-Länderkampfes sein werden.

Sönke Hansen
OfT / LV


LV Meisterschaft Turnierhundsport
14. Juni beim GHV Flensburg

Eine hervorragend durch den GHV Flensburg ausgerichtete Landesmeisterschaft im THS konnte am 14. Juni 2009 alle Teilnehmer, den Ausrichter sowie die eingesetzten THS-Leistungsrichter erfreuen. Wir starteten bei herrlichem Wetter (Sonne und nicht zu warm) mit den Geländeläufen im unmittelbar neben dem Hundeplatz gelegenen Waldgelände und den parallel anlaufenden Gehorsamsleistungen auf dem Hundeplatz.
In den Geländeläufen konnten hervorragende Laufzeiten registriert werden, angeboten wurden beide Laufstrecken, 5000 und 2000 Meter.
Die Gehorsamsleistungen konnten sich auch sehen lassen. Viele sehr gute bis vorzügliche Leistungen konnten durch die THS-LR verzeichnet werden. Leider konnte einige Sportlerinnen und Sportler die Qualifikationsbedingungen zur weiterführenden Bundessiegerprüfung nicht erreichen.
Die Laufdisziplinen waren geprägt von konzentriert und durchweg fehlerfreien Läufen, die bei zunehmend wärmeren äußeren Bedingungen auch die mögliche Verletzungsgefahr - speziell bei den zweibeinigen Teammitgliedern - reduzierte.
Den Abschluss bildete wie immer der CSC-Mannschaftswettkampf, zu dem leider nur fünf Teams gemeldet hatten. Hervorragenden Laufleistungen haben alle Teams erbracht, leider konnte sich nur die Siegermannschaft für die Bundessiegerprüfung qualifizieren, da sich doch teils erhebliche Fehler einschlichen. Die heimische Mannschaft des GHV Flensburg konnte mit einer hervorragenden Laufleistung überzeugen und den ersten Platz belegen..

Die abschließende Siegerehrung mit einem Einmarsch bei immer noch herrlichem Wetter bildete für den Ausrichter und die teilnehmenden Teams einen harmonischen Abschluss dieses Wettkampftages. Der 2. Vorsitzende des LV Schleswig-Holstein, Kai Dießner, eröffnete die Siegerehrung mit lobenden Worten an die teilnehmenden Teams und den Ausrichter. Diese positive Bewertung des Gesamtergebnisses wurde durch die Verantwortlichen des Ausrichter, die eingesetzten THS-Leistungsrichter sowie den Wettkampfleiter in gleicher Weise bestätigt.
Die THS Meisterschaft im LV Schleswig-Holstein beim GHV Flensburg reiht sich somit in eine gute Tradition der Ausrichter ein.

Die Ergebnisse als pdf Dateien:

Vierkampf 1, Vierkampf 2, GL 5000, GL 2000, CSC, Mannschaftswertung

Zur Bundessiegerprüfung vom 24. bis zum 26.07.2009 in Weeze starten für uns:

  • Christoph Hackbarth, GHV Moisling mit Dolly im Vierkampf 1
  • Karl-August Bahr, SGV Heiligenhafen mit D'Jeanne im Vierkampf 1
  • Yvonne Panduro Ludwig, GHV Flensburg mit Mocca im Vierkampf 2
  • Ilona Schmidtke, GHV Moisling mit Bente v. kleinen Jäger im Vierkampf 2
  • Margret Muxfeldt, GSV Kücknitz mit Alfa im Vierkampf 2
  • Detlev Schmidt, HSV Schleswig mit Fox im Vierkampf 2
  • Thomas Schütt, GSV Kücknitz mit Cora im Vierkampf 2
  • Bärbel Path, SGV Heiligenhafen mit Laila im Geländelauf 5000m
  • Helge v. Eitzen, GHSV Sylt mit Lucky im Geländelauf 2000m
  • Harald Müller, GHSV Sylt mit Dodger im Geländelauf 2000m
  • Erwin Hüttmann, PHV Lübeck mit Benji im Geländelauf 2000m
  • Beate Poldinger, GHSV Sylt mit Balou im Geländelauf 2000m
  • Edeltraud Hildebrandt, GSV Friedrichsort mit Felix im Geländelauf 2000m
  • Bärbel Path, SGV Heiligenhafen mit Laila im Geländelauf 2000m
  • Marcel Hanses GSV Kücknitz mit Tequila im Geländelauf 2000m
  • Die CSC-Mannschaft des GHV Flensburg
    • Yvonne Panduro-Ludwig mit Mocca (Sektion 1),
    • Stefanie Hansen mit Luna (Sektion 2)
    • Nadine Wendt mit Ronja (Sektion 3)

Sönke Hansen
OfT/LV


LV Jugendpokalkampf
12. Juli beim SGV Heiligenhafen

BH genial, Geländeläufer großartig und Vierkampf sowie CSC ausbaufähig !

JuPo 2009JuPo 2009So kann man in Kurzform unseren diesjährigen LV Jugendpokal 2009 zusammenfassen.
Am 12.07.2009 veranstaltete der LV bei dem ausrichtenden Verein SGV Heiligenhafen seinen Jugendpokal. Vorstand und Mitglieder des Vereins stellten unter Beweis, dass sie nicht nur ein Herz für Tiere, sondern auch für die Jugendlichen haben. Denn bereits zum 2.Mal richteten sie den LV Jugendpokal auf ihrem Vereinsgelände aus. Die Sportfreunde stellten JuPo 2009JuPo 2009gemeinsam mit mir eine perfekte Turnierorganisation auf die Beine, die einen reibungslosen Ablauf ergab.
Mit deutlich sichtbarer Freude am Sport mit dem Hund gingen die Jugendlichen an den Start. Jubel und strahlende Gesichter gab es bei den Teilnehmern und Zuschauern, wenn das Ergebnis den Wünschen entsprach, enttäuschte Mienen, wenn es mal nicht so gut lief.
Es starteten 6 Teilnehmer bei der Hundebegleitprüfung. Bewertet wurde JuPo 2009JuPo 2009dieses von dem Leistungsrichter Günther Kobrock. Alle 6 Teilnehmer konnten die Prüfung erfolgreich beenden. Anna-Lena Cremerius vom HSG Kiel erzielte hier das beste Prüfungsergebnis.
Beim Geländelauf über 2000m gingen 6 Teilnehmer an den Start. Die beste Leistung zeigte Christine Cipra vom HSG Kiel wie schon im vergangenen Jahr mit ihrem Hund Tina. Sie lief die Strecke in 6:38 Minuten. Großartige Leistung!
Auch im Vierkampf 1 mit leider nur 3 Teilnehmern wurden wieder gute JuPo 2009JuPo 2009Ergebnisse erzielt. Jasmin Stüben vom GHV-Lübeck Moisling mit Elly erzielte hier mit 237 Punkten das beste Ergebnis.
Im VK 2 hatten wir Lena Penderak mit Gently-Jix  vom GHV-Lübeck Moisling die einzige Starterin, die aber mit 273 Punkten alles gegeben hatte.
Das beste Team von 12 im Hindernislauf Gruppe 1 und 2 war Janika Knirim vom SGV Heiligenhafen mit ihrem Hund Tiffy. Mit einer Superzeit  von 22,70 Sekunden und 0 Fehlern konnten die beiden zufrieden sein.
JuPo 2009JuPo 2009In der Disziplin CSC gingen leider nur 4 Mannschaften an den Start, wobei sich eine Mixmannschaft am Morgen gefunden hatte. Hier siegte der HSG Kiel mit Lisa Daevel, Henrikje Richter und Svenja Jäger. Eine gute Leistung, die mit einer Laufzeit von 91,31 belohnt wurde.
Während im Wettkampfbüro wegen der Auswertung der PC heiß lief, durfte der Spaßfaktor natürlich nicht fehlen. Es wurde der “Heiligenhafener Fun Cup” ausgetragen. Mit aller Energie feuerten die Hundeführer ihre Hunde an, um bei JuPo 2009dem gemischten THS-und Agility Parcours zu gewinnen. Ich glaube, hier hatte jeder einen Heidenspaß.
Der Einmarsch der Jugend mit ihren Hunden zur Siegerehrung hatte der eine oder andere mit Gänsehaut erlebt. Der  1. Vorsitzende Uwe Ollermann, der LV S-H Vorsitzende Burkhard Welske und der Bürgermeister Herr Müller lobten alle Teilnehmer und Gäste, ohne die solch eine Veranstaltung nicht stattfinden könnte.
In der Mannschaftswertung hatte sich zuerst ein Datenfehler eingeschlichen, aber am Ende stand der HSG Kiel mit 216 Punkten als Siegermannschaft fest. Den Wanderpokal haben sie nun zum 3.Mal erfolgreich gewonnen und so verbleibt er auch beim HSG Kiel.
Am Ende wurde Kim Daniels vom SGV Heiligenhafen die Ehrengabe für ihre sehr engagierte Arbeit als Jugendwartin überreicht.

Edeltraud Hildebrandt, OfJ


DVG-Bundessiegerprüfung in Weeze

BSP THS 2009 in WeezeBSP THS 2009 in WeezeDie diesjährige Spitzenveranstaltung im THS auf DVG-Ebene fand in Weeze am 25. und 26. Juli 2009 statt. Ausrichter war der GHV Weeze (Landesverband Nord-Rheinland in der Kreisgruppe Moers), der mit Unterstützung örtlicher Vereine diese Bundessiegerprüfung hervorragend gestaltet hat.
Es stand ein Stadion mit drei Fußballfeldern zur Verfügung, deren Rasenqualität durchaus Bundesliganiveau hatte. Ein direkt anliegendes BSP THS 2009 in WeezeBSP THS 2009 in WeezeCampinggelände wurde vom Reitverein in Weeze betreut, so dass auch hier keine langen Wege in Kauf genommen werden mussten.
Nachdem uns am Freitag noch Starkregen die Laune vermieste und den Campingplatz in eine Schlammwüste verwandelten, lockte der Samstag schon am frühen Morgen mit hervorragendem Wettkampfwetter. Die „Wetterschäden“ waren rasch ausgeglichen und man sah nur noch freudige Gesichter mit hoher Erwartung auf das, was die beiden Wettkampftage bringen sollten.
Aus Schleswig-Holstein hatten sich 16 Teilnehmer qualifiziert und auf den Weg BSP THS 2009 in WeezeBSP THS 2009 in Weezein das knapp 600 km entfernte Weeze gemacht. Gegenüber den Vorjahren war dies eher eine kleine Abordnung, die aber eine ansehnliche Erfolgsquote aufwies.
Schon im Geländelauf am frühen Samstagmorgen konnte die einzige Starterin aus Schleswig-Holstein, Bärbel Path (SGV Heiligenhafen) im 5000m Lauf in Ihrer Altersklasse den ersten Platz erreichen, womit Sie zum dritten Mal in Folge auf der BSP erfolgreich war. Dies nachdem sie erst in der Nacht zum BSP THS 2009 in WeezeBSP THS 2009 in WeezeSamstag den langen Weg auf sich genommen hatte und schon unmittelbar nach den Wettkämpfen beruflich bedingt wieder abreisen musste.
Auch im 2000m Lauf konnten Erfolge verbucht werden. Hier belegte Erwin Hüttmann (PHV Lübeck) ebenfalls zum dritten Mal in Folge den ersten Platz in seiner Altersklasse. Einen zweiten Platz in seiner Altersklasse konnte Marcel Hanses (GSV Kücknitz) erreichen, während Bärbel Path auch auf dieser Laufstrecke in die Ränge kam und einen dritten Platz erreichte.
Der Samstagnachmittag brachte dann noch die spannenden Vorläufe im BSP THS 2009 in WeezeBSP THS 2009 in WeezeCSC-Mannschaftswettkampf. Hier wurde schon Lauftechnik und Geschwindigkeit gezeigt, die erahnen ließ, dass es für unsere Mannschaft (Yvonne Panduro-Ludwig, Stefanie Hansen und Nadine Wendt vom GHV Flensburg) schwer werden würde sich für die Finalläufe am Sonntag zu qualifizieren. Leider gelang nur ein 17. Platz, die Konkurrenz war einfach zu stark.
Somit ruhten die Hoffnungen der Aktiven und Mitgereisten auf den Vierkampfergebnissen, die für alle Schleswig-Holsteiner am Samstag mit den Laufdisziplinen begonnen hatten und am Sonntagmorgen mit den Gehorsamsvorführungen ihren Abschluss finden sollten.
Auch der Sonntag verwöhnte uns mit hervorragendem Wetter, was das frühe Aufstehen erträglich machte.
Wie schon am Vortage wurde in vier Ringen vorgeführt. Die Teilnehmer aus Schleswig-Holstein konnten hier mit teils guten und sehr guten Leistungen aufwarten, so dass am Ende ein erster Platz (Yvonne Panduro-Ludwig, GHV Flensburg), ein zweiter Platz (Margret Muxfeldt, GSV Kücknitz) und ein dritter Platz (Karl-August Bahr, SGV Heiligenhafen) verbucht werden konnten.
Damit haben mehr als 50 % der Starts eine Platzierung zum Ergebnis gehabt. Ich denke, das ist eine hervorragende Quote.
Am Sonntagnachmittag folgten dann die CSC-Finalläufe, die wie immer den Abschluss, zugleich Höhepunkt der Veranstaltung und erneut eine echte Augenweide für den ambitionierten Hundesportler darstellten. Die Siegermannschaft lief im Finale Zeiten von knapp über 29 Sekunden und konnte sich nur mit einem hauchdünnen Vorsprung durchsetzen.
Für den Einmarsch zur Siegerehrung hatte der Ausrichter eine anführende Reitpferdegruppe sowie einen Musikzug aufgeboten. Dies, kombiniert mit den aktiven Sportteams in ihren „Landesfarben“ stellte einen harmonischen und würdigen Abschluss dieser Bundessiegerprüfung dar, die für alle Teilnehmenden und Schlachtenbummler in guter Erinnerung bleiben wird.

Ergebnisse Bundessiegerprüfung THS in Weeze  2009

Yvonne Panduro-Ludwig

Mocca

CSC-Mannschaft

Sektion 1

Platz 17

Stefanie Hansen

Luna

Sektion 2

Nadine Wendt

Ronja

Sektion 3

Bärbel Path

Laila

5000m

W-AK 51

Platz 1

Edeltraud Hildebrandt

Felix

2000m

W-AK 41

Platz 4

Beate Poldinger

Balou

2000m

W-AK 41

Platz 10

Bärbel Path

Laila

2000m

W-AK 51

Platz 3

Marcel Hanses

Tequila

2000m

M-AK 19

Platz 2

Helge v. Eitzen

Lucky

2000m

M-AK 41

Platz 8

Erwin Hüttmann

Benji

2000m

M-AK 51

Platz 1

Yvonne Panduro-Ludwig

Mocca

VK2

W-AK 41

Platz 1

Ilona Schmidtke

Bente

VK2

W-AK 41

Platz 8

Margret Muxfeld

Alfa

VK2

W-AK 51

Platz 2

Thomas Schütt

Cora

VK2

M-AK 51

Platz 8

Karl-August Bahr

D’Jeanne

VK1

M-AK 61

Platz 3

Detlef Schmidt

Fox

VK2

M-AK 61

Platz 4

Sönke Hansen
(OfT LV Schleswig-Holstein)


DVG Jugendmeisterschaft 7.-9.August in Urexweiler

In diesem Jahr richtete der HSV Urexweiler des DVG LV Saarland die Jugendmeisterschaft auf seiner geräumigen Platzanlage aus. Saskia Witt (HSF Kiel), Nadine Wendt (GHV Flensburg), Nina Hellwig (THSV Travemünde) und Maria Orth (HSF Probstei) machten sich mit mir bereits am Freitag frühmorgens auf den Weg nach Maschen,  um dort auf die Jugendlichen des Hamburger LV zu treffen. Gemeinsam starteten wir mit einem Reisebus nach Urexweiler. Leider musste ich vorher mit meiner Tochter einen Abstecher ins Krankenhaus machen, so dass ich mit meinem eigenen Auto hinterher fahren musste. Aber auch bei der  OfJ Ursula Kock-Scholz(LV Hamburg)waren die Jugendlichen sehr gut betreut.

Am Samstag nach der Begrüßung von der DVG Präsidentin  Christa Bremer  und  den DVG OfJ Willibert Heinrichs gingen für 104 Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet die Wettkämpfe los.
Erst machten sich die Geländeläufer auf den Weg. Weiter ging es mit der BH in der Saskia Witt mit Enjoy startete. Sie belegte dann am Ende einen sehr guten 2.Platz.
Maria Orth startete im Agility A 3 mit ihren Hunden Django und Minou. Maria erreichte  mit Django im A Lauf den 1.Platz und mit Minou gab es leider eine Disqualifikation. Am Sonntag beim Jumping  gab es für sie mit beiden Hunden leider nur eine Disqualifikation und war somit aus der Wertung.
Für Nadine Wendt und Nina Hellwig ging es am Nachmittag mit der  VK 1 Unterordnung weiter. Abends wurden dann schon einzelne Erfolge mit einer Super Party gefeiert.
Am Sonntag starteten die Jugendlichen mit Elan in den VK Laufdisziplinen. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Teilnehmer an. Am Ende belegten Nadine Wendt mit Ronja den 8.Platz mit 227 Punkten und Nina Hellwig mit Ally den 7.Platz mit 232 Punkten.
Spannend waren dann  wie immer die CSC Mannschaften. Sogar die Leistungsrichter bildeten zwei Mannschaften, die außer Konkurrenz mit „geliehenen“ Hunden ihr Können zeigten.
Danach starteten 3 Jugendliche im Obedience und als Abschluss ging ein Jugendlicher im VPG 3 an den Start.
Ein tolles Bild bot sich den Zuschauern beim Einmarsch der Teilnehmer, die mit ihren Hunden zur Siegerehrung in langer Reihe, nach Landesgruppen aufgestellt,  auf die Platzanlage kamen.
Ich würde mir wünschen, dass aus unserem LV nun noch mehr Jugendliche aufmerksam auf diese tolle Veranstaltung  werden und  Lust bekommen, nächstes Jahr daran teilzunehmen.
Diese Veranstaltung bleibt uns auf jeden Fall in positiver Erinnerung.
Edeltraud Hildebrandt


Historische Fährtenhundmeisterschaft (FH II)
vom 02.10. bis 04.10.09 in Lütjenburg

klick mich !Aus über 40 qualifizierten Hundeführern hatten sich 31 Sportfreunde zur Fährtenhundmeisterschaft 2009 gemeldet. Letztendlich gingen 28 FH - Spezialisten erwartungsvoll an den Start und erschienen am Freitag pünktlich zur Auslosung.

Zum ersten Mal in der Geschichte des LV S.-H. musste die Veranstaltung aufgrund des großen Teilnehmerfeldes an drei Tagen durchgeführt werden. Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl ohne Ankündigung hätte doch so manchen enttäuschten Hundeführer zurückgelassen. Für die Zukunft allerdings muss über eine Reduzierung befunden werden, denn nicht jeder Ausrichter kann ein Fährtengelände in der entsprechenden Größe zur Verfügung stellen.
So war es pures Glück, dass sich in diesem Jahr der Klick mich !GHSV Lütjenburg beworben hatte, der problemlos gleichmäßige Flächen in der geforderten Größe zur Verfügung stellen konnte. Der MV tat aber noch viel mehr. Er stellte eine Veranstaltung auf die Beine, die in punkto Logistik und Organisation keine Wünsche offen ließ. Die ca. 500 Zuschauer spürten dabei auch die Liebe zum Detail. Angefangen von der perfekten Ausschilderung bis hin zu den liebevoll geschmückten Tischen – es war alles perfekt. Ich bedanke mich im Namen aller Beteiligten und Zuschauer ausdrücklich bei den Sportfreunden des GHSV Lütjenburg, die unter der Führung des 1.Vorsitzenden Stefan Anders, Großes vollbracht haben. Nicht zuletzt deshalb war es möglich, die Meisterschaft wie von der Prüfungsleitung vorausgesagt und geplant, generalstabsmäßig ablaufen zu lassen.

Im gleichen Atemzug muss die Arbeit der entscheidenden Sportfreunde im Gelände Klick mich !unter der umsichtigen Leitung von Horst Nell gewürdigt werden. Er wies seine Fährtenleger
Rudolf Buttgereit, Kai Dießner, Rainer Flanse, Rene Mittmann, Michael Nickel und
Matthias Reymann engagiert und gekonnt ein, die ihrerseits die Fährten sachverständig, motiviert und nahezu gleichmäßig bei orkanartigen Böen und zeitweise Regen installierten.

So gab es von den 28 Hundeführern nur positive Rückmeldungen, auch wenn das Gesamtergebnis hinter den Erwartungen blieb. Leider erreichten elf Sportfreunde nicht das Prüfungsziel. Am hervorragenden Ackergelände konnte es einstimmig nicht gelegen haben, auch der zeitweise einsetzende Regen war nicht der Dollpunkt. Der starke Wind Klick mich !aber stellte viele Teams vor nicht geahnte Schwierigkeiten. Eine höhere Zahl von Spitzenergebnissen blieb aus, weil viele Gegenstände liegengelassen wurden.
So vergab der souverän und konsequent bewertende Leistungsrichter Hartmut Meyer folgende Werturteile: 1x vorzüglich, 7x sehr gut, 7x gut, 2x befriedigend und 11x mangelhaft.

Ich darf mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für ihr sportliches Auftreten bedanken und hoffe, dass sie sich auch im nächsten Jahr um die Teilnahme bemühen!

Landessiegererin wurde Ilona Röhr mit ihrem Altdeutschen Schäferhund „Devil“ vom MV Süsel. Sie Klick mich !erreichten 97 Punkte.
Vizesiegerin wurde Marlene Kuhn mit ihrer Mixhündin „Fenja“ vom MV Stockelsdorf.
Sie erreichten 95 Punkte.

Beide Sportfreunde legten mit ihrem Ergebnis erst die zweite FH II ab und beeindruckten so die im Sturm ausharrenden Zuschauer.

Den dritten Platz belegte Ulrike Buller mit ihrer Malinoishündin “Aliah vom Allgäuer Mächeler“ vom MV Reesdorf. Sie erreichten 93 Punkte.

Im Rahmen der Siegerehrung wurde deutlich, dass die Stadt Lütjenburg als liebenswerte Gastgeberin auch in Zukunft unseren Hundesport unterstützen wird. So war es für den Bürgermeister Lothar Ocker eine Selbstverständlichkeit, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Er wurde bei der Siegerehrung vom stellvertretenden Bürgermeister Herrn Mattern vertreten. Dank gesagt wurde auch den Grundbesitzern und Jagdpächtern im Bereich. Ohne ihre Zustimmung wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich.

Dass die Abschlusszeremonie von unserem 1. Vorsitzenden Burkhard Welske zeitgerecht durchgeführt werden konnte, verdanken wir unserem LV Geschäftsführer Erwin Lübke. Unterstützt von Gönnar Ritke sorgte er für die schnelle Abwicklung aller schriftlichen Arbeiten.
Bedanken müssen wir uns auch bei Stefan Kowalski, der unsere Homepage pflegt und alle LV- Veranstaltung immer aktuell im Internet begleitet. So konnte sich jeder immer über den Stand der Dinge am PC informieren.

Wir haben uns alle in Lütjenburg wohlgefühlt!!

Dankeschön
Hans-Jürgen Freitag


Bundessiegerprüfung DVG IPO-FH 23. – 25.Oktober 2009 in Herbern

Pünktlich um 09.30 Uhr hatten sich am 23. Oktober 2009 die 29 Hundeführer im Vereinsheim in Herbern zur Auslosung eingefunden.
Aus unserem Landesverband hatten sich die Sportfreunde Marco Grönke mit Nanuk vom Salztalblick, Jürgen Hansen mit Drago von der Liszt und Ottomar Kreye mit seinen beiden Rüden Ascan von Haus Erprath und Harkon von der Schönburg qualifiziert.
Als erster unserer Teilnehmer musste am Freitag Mittag Ottomar Kreye mit seinem Harkon an den Start. Auf frisch eingesätem Acker, allerdings gab es nur schweren Lehmboden, bewältigte Harkon die Fährte vorzüglich mit 80 Punkten für die Sucharbeit und 16 Punkten für die Gegenstände. Der Richter hatte zu bemängeln, dass Harkon zielstrebiger verweisen müsse. Insgesamt aber ein guter Auftakt.

2 Starter später war Marko Grönke mit seinem Nanuk am Start. Die Fährte begann unter den selben Bedingungen wie für Harkon, allerdings mit einigen Schwierigkeiten für Nanuk an den spitzen Winkeln.Nach dem 2. spitzen Winkel ging die Fährte dann in 90 cm hohen Senf.
Hier kam das Aus für Nanuk. Nur 2 Hunde mussten überhaupt durch diesen Senf,
es tat aber auf Grundlage des bereitstehenden Geländes nicht Not. Zu allem Überfluss ging auch noch die Verleitung durch den Senf und der Verleitungsleger hatte den Stab im hohen Senf nicht wiedergefunden, er stand noch auf der Fährte.
So blieben für Marco mit Nanuk 22 Punkte.

Am späten Freitag startete dann noch Jürgen Hansen mit seinem Drago. Die Fährtenarbeit gestaltete sich im Großen und Ganzen sehr gut, plötzlich sprang neben Drago am Gegenstand ein Hase auf und rannte quer übers Feld. Drago wollte sofort hinterher. Glücklicherweise gelang es Jürgen noch die Leine zu erwischen und seinen Rüden an der Verfolgungsjagd zu hindern. Der Leistungsrichter brach nicht ab und ließ Jürgen und Drago weiter suchen. Als Ergebnis blieben so 85 Punkte.

Am Sonnabend früh musste dann Ottomar Kreye mit seinem Ascan als erster an den Start. Die Fährte begann auf frischer Saat und führte über am Vortag gegrubberten Acker wieder auf die frische Saat.
Ascan zeigt eine hochkonzentrierte Fährtenarbeit und meisterte den Übergang zum frisch gegrubberten Acker trotz Fährtenabriss sehr gut. Plötzlich sprang 3 Meter neben Ascan ein Hase hoch und lief quer über den Acker, doch Ascan war so in die Arbeit vertieft, er nahm den Hasen gar nicht wahr. Der Fährtenleger hatte dann den Bogen quer durch massive Treckerwendespuren gelegt und im Übergangsbereich hier den dunkelbraunen Gegenstand auf dunkelbraunern Untergrund gelegt. Den überlief Ascan, so blieben am Ende 95 Punkte für diese Fährte.
Am Sonnabend Mittag mussten dann Ottomar mit Harkon und Marco mit Nanuk zu ihrer zweiten Fährte antreten. Die beiden Hunde hatten auf diesem Untergrund keine Chance. Von den 4 gestarteten Hunden auf diesem „Acker“ hat kein Hund die Fährte erfolgreich absolviert.

Wie bemerkte ein Fährtenleger doch so treffend: „Es war einfach knochenhart und super anspruchsvoll. ... Das einzige, was mich gestört hat, ist die Tatsache, das nicht jeder Teilnehmer einmal Timmendorfer Strand und einmal den Aldi-Parkplatz als Gelände hatte.“
Was der Aldi Parkplatz allerdings mit Fährtenarbeit nach IPO zu tun hat, das bleibt ein Geheimnis.
So blieben für Ottomar mit Harkon 6 und für Marco mit Nanuk 10 Punkte.
Am Sonnabend Nachmittag durfte dann noch Jürgen mit Drago seine 2. Fährte in Angriff nehmen, die Bodenverhältnisse waren ähnlich denen auf dem Bild bei Ascan Drago absolvierte seine Arbeit ohne größere Fehler an den Winkeln und den Gegenständen. Der Richter vergab für die Arbeit insgesamt aber trotzdem nur 88 Punkte.
Am Sonntag Nachmittag musste dann Ottomar noch einmal mit seinem Ascan zur 2. Fährte ran. Leider überlief Ascan auch hier einen Gegenstand, ansonsten hatte der Richter wenig zu ziehen, so blieben 96 Punkte als Ergebnis. Bemerkenswert an dieser Fährte war, dass der 2 spitze Winkel 1,5 m vor der Strasse war und einige Zuschauer schon „Angst“ hatten, Ascan würde sie überlaufen.
Im Endergebnis blieben für Ottomar und Ascan 191 Punkte und Platz 6, für Jürgen und Drago 173 Punkte und Platz 18, für Ottomar und Harkon 102 Punkte und Platz 26 und für Marko und Nanuk 32 Punkte und Platz 28.
Wie bemerkte Marco doch so treffend nach seiner ersten Bundessiegerprüfung: „Das ist schon eine andere Liga.“
Wenn der Erfolg in dieser anderen Liga allerdings im Wesentlichen vom Losglück, welches Gelände der Hundeführer erwischt, und von der Qualität der Fährtenleger abhängig ist, dann muss nicht unbedingt der beste Hund gewinnen.

Ottomar Kreye
HSC Hanseat


dhv-DM IPO-FH 13.-15.11.2009 in Zehdenick

Also erst einmal vorab einen riesiges Lob an das Organisatorenteam der durchführenden Ortsgruppe. Die 23 Mitglieder haben alles bestens abgesichert. Nun zum Sportlichen.
Aus unserem Landesverband hatte sich der Sportfreund Ottomar Kreye mit seinem Rüden Ascan von Haus Erprath über die Bundessiegerprüfung DVG qualifiziert. Nach der Auslosung stand fest, er musste am Freitag, den 13., nachmittags ran. Ein Manko war, dass die beiden Fährtengruppen so weit auseinander waren, dass man sich entscheiden musste, wo man zuschauen wollte. Zusätzlich waren keine Startnummern da, so dass es für die Zuschauer nicht einfach war.
Das Suchgelände für die Gruppe von Sportfreund Kreye war so groß, dass alle 10 Fährten des Tages dort raufgelegt wurden. Man musste dort immer von Anfang des Feldes bis zu seinem Abgang gehen; also für die letzten Starter eine Tortour von mehreren Kilometern.
Nachdem Kreye mit Ascan sein Fährtenschild erwandert hatte konnte es dann losgehen.
Der Fährtenabgang lag 1 bis 1,5 m vom Feldrand entfernt und führte unter anderem auch in diesem Abstand  vorbei an einem Hochsitz der Jäger. Das Gelände war sehr sandig, eine Art Treibsand wie an der Ostsee. Um es halbwegs fair zu gestalten hätte der Fährtenleger schon kräftiger auftreten müssen. Er hatte die Fährte mit einem Schrittmaß von 90 cm gelegt, so bekam die Fährte von 1800 Schritt schon ihre Länge. Der Eingang zum Halbkreis wurde nicht als Winkel ausgearbeitet sondern als Abbiegung in der Geraden mit 80 Grad und vollem Schrittmaß, also ein klassischer Fährtenabriss. Logischerweise schoss Ascan eine Hundelänge überweg, korrigierte sich dann aber selbständig.Kreye mit Ascan bei einer früheren Prüfung Dann lag ein Gegenstand beim Verweisen neben Ascans linker Pfote, wobei zu bemerken ist, dass die Gegenstände prinzipiell in Fährtenrichtung zwischen den Fußtritten abgelegt wurden.
Nach über 2/3 der Fährtenarbeit ging es auf den ersten spitzen Winkel mit der Verleitung zu. Hier muss der Fährtenleger wohl bemerkt haben, dass es auf Grundlage seiner Schrittlänge eng mit den 1800 Schritt werden würde, also bewegte er sich kontinuierlich zum anderen Feldrand, mitten in die Treckerwendespuren hinein und legte hier ca. 150 m Fährte hinein. Zu allem Unglück fing es auch noch an zu regnen, so dass von der Fährte nichts mehr zu sehen war. Sportfreund Kreye musste diese Fährte abbrechen, da Ascan nichts mehr fand. Am Ende blieben 59 Punkte.
Der nachfolgende Starter beim selben Fährtenleger kam auch nicht weiter, auch hier Abbruch.
Im Nachhinein war zu erfahren, dass dies die ersten FH 2 Fährten des Fährtenlegers waren und das auf einer Deutschen Meisterschaft. Wenn man hier nur halb so viel Aufwand wie für die Auswahl der Schutzdiensthelfer betreiben würde, dann wären von dieser Seite auch faire Meisterschaften möglich.
Die zweite Fährte am Sonntag verlief wesentlich besser, obwohl natürlich die richtige Motivation fehlte. Diese Fährte war fair gelegt und für Ascan kein Problem. Ascan lag zwei mal leicht mit der Vorderpfote auf einem Gegenstand und machte nach zwei Winkeln einen leichten Tempowechsel. Nach diesen kleinen Fehlern blieben 94 Punkte und zumindest ein versöhnlicher Abschluss.
Alle Ergebnisse
hier

Ottomar Kreye
HSC Hanseat